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    News von Seiko Spring Drive  |  02-10-2009
     


    Seiko Spring Drive

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    Einmal Weltraum und zurück: Seikos Spacewalk wurde für wohltätige Zwecke versteigert | Seiko Spring Drive

    Einmal Weltraum und zurück: Seikos Spacewalk wurde für wohltätige Zwecke versteigert

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    (u-s:b /Seiko Spring Drive) Am 17. September 2009 wurde im New Yorker Uhrenauktionshaus Antiquorum der von Richard Garriot im Weltraum getragene Seiko Spring Drive Spacewalk Chronograph für 45.600 US-Dollar versteigert. Der Erlös ging an die wohltätigen Organisationen "The Nature Conservancy" und "The Challenger Center for Space Science Education".

    Richard Garriott und die Seiko Spacewalk während des Weltraumfluges

    Der Name der auf der Baselworld 2008 vorgestellten Uhr hält, was er verspricht, denn sie war, wie angekündigt, am 14. Oktober 2008 mit dem erfolgreichen Video- und Online-Spiele-Designer Richard Garriott auf einer zwölftägigen Weltraummission. An Bord der Soyuz TMA 13 waren insgesamt vier Spring Drive Chronographen, die speziell für den Ausflug zur Internationalen Weltraumstation (ISS) gefertigt wurden.
    Zwei der Seiko Uhren wurden am 23. Dezember 2008 vom Kosmonauten Yuri Lonchakov während eines 5 Stunden und 38 Minuten dauernden Weltraumausstiegs (Extra-vehicular Activity - EVA) im freien All getragen. Während der EVA meisterten die Uhren die enormen Krafteinwirkungen des freien Vakuums im Weltraum und die hohe Strahlenbelastung.
    Nach dem Weltraumaufenthalt wurde einer der vier Zeitmesser für Uhren- und Kosmos-Liebhaber in New York versteigert.

    Bereits 1973 begleitete ein Seiko Automatik-Chronograph mit dem Kaliber 6139 den amerikanischen Astronauten William Reid Pogue auf der Skylab-4-Mission. Dies war der erste Automatik-Chronograph der Welt, der eine Reise ins Weltall antrat.
    2008 sollte die neu entwickelte Spacewalk jedoch auch den freien Weltraum betreten.
    Was sich wie selbstverständlich anhört, wurde lange erforscht: Seiko musste bei der Uhrenwahl für den Weltraumausflug aus Sicherheitsgründen zwischen Mechanik- und Spring Drive-Technik entscheiden. Das Hauptkriterium war hierbei die stark abweichende Temperatur von -20° Celsius bis zu +70° Celsius, welche die präzise Zeitmessung einer herkömmlichen mechanischen Uhr unmöglich machen würde. Statt des traditionellen Regulierungssystems besitzt die Spring Drive einen Tri-Synchro-Regulator, der mechanische, elektrische und elektromagnetische Energie nutzt. Auf diese Weise ist das Werk weniger anfällig für extreme Temperaturschwankungen und somit perfekt geeignet für die Krafteinwirkungen im freien All.
    Wegen des Vakuums im freien Raum muss das Gehäuse der Uhr komplett luftdicht sein. Unter Berücksichtigung der starken Temperaturschwankungen im All war es notwendig, eine neue Dichtungsart zu entwickeln, die auf ein gummiertes Material zurückgreift.

    Nach dem Landen berichtete Richard Garriott, der sich mit dem Weltraumflug einen lang ersehnten Kindheitstraum erfüllt hatte: „Die Spring Drive Spacewalk hat sich nicht nur während des Fluges bewährt, auch vor dem Start hat sie die Nominal 4G und eine 9G Rückeintritts-Simulation in der Zentrifuge überstanden. Die Uhr einer anderen Marke hat diese Tests nicht überlebt, die Krafteinwirkungen waren zu stark.“

    Zusätzlich zu den technischen Attributen, welche die Spring Drive Spacewalk zur perfekten Uhr für diese Mission machten, existiert eine tiefe Verbindung zwischen dem Wesen der Spring Drive und dem Weltall. Mit ihren gleitenden Zeigerbewegungen reflektiert die Spring Drive als einzige Uhr weltweit die wahre, unendliche Natur der Zeit. Sie misst die Zeit ohne ein „Ticken“ und die perfekte, ununterbrochene Bewegung jedes einzelnen Teilchens des Antriebsmechanismus steht in vollkommener Harmonie mit den unendlichen Wanderungen der Planeten. So war es an der Zeit, dass die „stille Revolution“ der Spring Drive das Weltall für sich entdeckt.

    Seiko Spring Drive Spacewalk

    Kaliber: Seiko Manufakturkaliber 5R86
    Stunden-, Minuten- und Sekunden- Zeiger mit Kalenderanzeige
    GMT- Zeiger
    Chronograph
    Chronograph bis zu 12 Stunden
    Restenergie-Anzeige
    50 Steine
    416 Werkteile
    Gangreserve: 72 Stunden mit oder ohne Nutzung der Chronographen-Funktion
    Gehäuse: High-Intensity Titanium
    Ø: 53.0 mm (zwischen 12- und 6 Uhr Position), 48.7 mm (zwischen 3- und 9 Uhr-Position)
    Höhe: 15.2 mm
    Uhrwerk: Ø 30.0 mm
    Höhe 7.6 mm
    Gewicht: 92.5 g
    Glas: Entspiegeltes Saphirglas
    Verschraubte Krone
    Wasserdicht: 10 bar
    Autor:  http://www.seiko.de
    Seiko Spring Drive jdammertz@seiko.de

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