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    News von Seiko  |  20-05-2008
     


    Seiko

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    Seiko ist die einzige Manufaktur, die alle Arten des Uhrenbaus perfekt beherrscht | Seiko

    Seiko ist die einzige Manufaktur, die alle Arten des Uhrenbaus perfekt beherrscht

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    (u-s:b /Seiko) Seikos Geschichte ist die Geschichte eines Unternehmens, das Träume lebt und den Willen und die Möglichkeiten besitzt, scheinbar Unmögliches wahr werden zu lassen. Während seiner 127 jährigen Geschichte hat Seiko stets neue Herausforderungen angenommen und viele Träume realisiert - in technischer, kommerzieller und ökologischer Hinsicht - Dinge, die einst unerreichbar schienen.

    Einige Beispiele solcher Herausforderungen: 1913 baute Seiko Japans erste Armbanduhr und entwickelte in eigenen Fertigungsstätten alle Komponenten einschließlich der Unruh. Nachdem das Tokyo Erdbeben 1923 sowohl den Hauptsitz als auch die Fabrik von Seiko zerstörte, baute Seiko das Unternehmen in weniger als einem Jahr komplett wieder auf. Seiko war der erste Uhrenhersteller weltweit, der seit dem Jahre 1992 vollständig auf FCKW in der Produktion verzichtet, um die empfindliche Ozonschicht zu schonen. Die Liste der angenommenen Herausforderungen ist lang.

    Aber es ist vor allem das Gebiet der Zeitmessung, auf dem das Unternehmen alle Anstrengungen unternimmt, um Träume wahr werden zu lassen. Stets ist Seiko bestrebt, eine technologische Spitzenposition im Uhrenbau einzunehmen und immer neue Grenzen zu überschreiten. Dieses unnachgiebige Streben nach neuen Zielen führte dazu, dass Seiko nicht weniger als vier Uhrentechnologien meisterhaft beherrscht und zwei dieser Technologien exklusiv fertigt.

    Die Kraft der Synergie
    Die Beherrschung der vier Uhrentechnologien: Spring Drive, Mechanik, Kinetic und Quarz ist nur möglich, weil Seiko die einzigartige Fähigkeit besitzt, alle Technologien unabhängig und aus eigener Kraft zu entwickeln. Auf der Grundlage von Seikos hervorragenden Fähigkeiten auf allen Gebieten der Uhrmacherkunst eröffnen neue Entwicklungen auf einem Gebiet gleichzeitig viele neue Möglichkeiten auf anderen Gebieten. So wäre die Entwicklung der Kinetic undenkbar ohne ein umfangreiches Wissen im mechanischen und Quarzuhrenbau. Die Spring Drive konnte nur gebaut werden, weil es möglich war, einen völlig neuartigen Typ des IC und gleichzeitig einen völlig neuen Typ einer Aufzugsfeder zu fertigen. Genauso verhält es sich mit dem „magischen Hebel“, der bereits 1959 für Seikos Automatikuhren erfunden wurde und jetzt, fast ein halbes Jahrhundert später, eine wichtige Rolle bei der Realisierung des Spring Drive-Traumes spielt. So hat das Zusammenwirken der unterschiedlichsten Fähigkeiten und Kenntnisse stets dazu beigetragen, dass die Firma ihre Träume realisieren konnte.

    Aufeinandertreffen von vier Technologien

    1)Seiko Mechanik: Verschmelzung von Präzision und Meisterschaft im mechanischen Uhrenbau.
    Seiko produzierte 1913 zum ersten Mal mechanische Uhren und verfügt über fast ein ganzes Jahrhundert ununterbrochene Erfahrung in der Herstellung mechanischer Zeitmesser. Aber es waren die 60er Jahre, in denen Seiko entschied, die besten mechanischen Uhren der Welt zu bauen, und besonders wichtige und schnelle Entwicklungen stattfanden. Während der frühen 60er Jahre konnten Uhren von Seiko alle Spitzenplätze in japanischen Genauigkeits-Wettbewerben belegen. Es wurden stets neue Herausforderungen gesucht, um weitere Verbesserungen zu erreichen. Auf der Suche danach gestattete 1963 freundlicherweise das Neuchâtel Observatorium in der Schweiz die Teilnahme Seikos am Uhrenwettbewerb. Vier Jahre lang arbeitete Seiko an der Entwicklung wettbewerbsfähiger Uhrwerke und 1967 wurden zwei Seiko-Zeitmesser mit einem zweiten und dritten Platz ausgezeichnet. Da der Wettbewerb in Neuchâtel danach eingestellt wurde, trat Seiko 1968 beim Wettbewerb in Genf an und belegte mit sieben Uhren unter den Top 10 den ersten Platz in der Gesamtwertung. Von diesem Moment an, mit Kollektionen wie Grand Seiko und Uhrwerken wie dem Automatik-Chronographen-Kaliber 6139, welches über vertikale Kupplung und Kolonnenrad verfügte, befindet sich Seiko auf einer Spitzenposition im mechanischen Uhrenbau. Und so ist das mechanische Kaliber 8R28, erstmals präsentiert auf der Baselworld 2008, das neueste Kapitel in einer langen Geschichte angenommener Herausforderungen und realisierter Träume.

    2)Seiko Quarz: Entwickler und Erfinder der Quarztechnologie seit 1969.
    1969 führte Seiko die erste Quarz-Armbanduhr der Welt, die Seiko Astron, ein. Sie wurde in einer limitierten Auflage von 100 Stück angeboten und hatte den für eine Uhr unvorstellbaren Preis von 450.000 Yen, was dem damaligen Kaufpreis eines Mittelklassewagens entsprach.
    Der Wettlauf um die Quarztechnologie begann schon viele Jahre früher, als in den 30er Jahren ein kanadischer Telekommunikations-Experte in den Bell Telephone Laboratories Quarz-Großuhren entwickelte. Aber auf Grund einer Vielzahl von Problemen bei der Miniaturisierung blieb der Traum zunächst nicht realisierbar. Wie viele andere Unternehmen arbeitete Seiko kontinuierlich an dieser Problemstellung, bis 1968 das Management wegen der geringen Fortschritte ungeduldig wurde und dem Entwicklungsteam eine Einjahresfrist einräumte um die Quarztechnologie auf den Markt zu bringen. Ein neu gebildetes Team machte sich an die Arbeit und entwickelte, firmenintern und von Grund auf, die drei wichtigsten Bauteile um den Traum von einer Quarzuhr Realität werden zu lassen: einen neuartigen Kristalloszillator, einen neuen Typ des „offenen“ Schrittmotors und einen neuen C-MOS IC – und das alles innerhalb eines Jahres. Nur eine Woche vor Ablauf der Jahresfrist, am 25. Dezember 1969, stellte das Team die Quarz-Innovation vor. In Anerkennung für die Entwicklung dieser Weltneuheit wurde Seiko im Jahre 2004 mit dem „Milestone Award“ der IEEE (Institute of Electrical & Electronics Engineers), der wichtigsten nichtkommerziellen Vereinigung für technologische Entwicklungen, ausgezeichnet. Seit diesem bedeutsamen Tag im Jahr 1969 verfügt Seiko über eine unerreichte Meisterschaft in der Quarztechnologie. Der von Seiko entwickelte Quarzoszillator ist heute Standard in der gesamten Industrie. Darüber hinaus werden diese Bausteine in weit mehr Bereichen als dem Uhrenbau eingesetzt: in Mobiltelefonen, Computern und vielen anderen Alltags-Anwendungen.
    Die C-MOS IC Technologie, die Seiko entwickelte, wird in den modernsten Bilderfassungssystemen verwendet. Auf der Baselworld 2008 wächst die Liste der von Seiko entwickelten Quarzuhrenkaliber weiter – ein bemerkenswerter Chronograph mit doppelter retrograder Anzeige setzt diese Tradition fort.

    3)Seiko Kinetic: Angetrieben von den Bewegungen des Körpers.
    Seit den frühen 70er Jahren verfügt Seiko über umfassende Kenntnisse und Fähigkeiten im elektronischen und mechanischen Uhrenbau und arbeitet unaufhaltsam daran, diese weiter zu vervollkommnen. Stets und rastlos waren Seikos Designer und Uhrwerk-Entwickler auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Vor allem ein Traum beherrschte die Seiko Teams: War es möglich, die ewige Energie eines mechanischen Uhrwerks mit der Präzision einer elektronischen Uhr zu verbinden und so das Beste aus zwei verschiedenen Zeitmesstechnologien zu vereinigen?

    Mit der Seiko Kinetic konnte dieser Traum erfüllt werden. Indem Bewegung in Energie umgewandelt wird, bietet Seiko Kinetic eine Plattform, die heute Quarz-Genauigkeit mit geringstem Wartungsaufwand, geringer ökologischer Belastung und uneinge-schränkter Multifunktionalität kombiniert. Im Jahr 1983 startete Seiko mit der Realisierung dieses Projektes. Einem speziellen Seiko-Team wurden alle Freiheiten eingeräumt, um all das zu entwickeln, was eine solche neue Technologie benötigt. Das Hauptproblem war schnell erkannt – der Energiebedarf war zu hoch für ein herkömmliches Quarzwerk. Um dieses Problem zu lösen, waren ein völlig neuer IC, ein neuer Spannungsverstärker und ein neuartiger Rotor, der das Magnetschwebeverfahren verwendet, notwendig.

    1988 waren diese drei Probleme gelöst, und die Seiko Kinetic wurde geboren. Im Laufe der Jahre wurden 23 Kinetic-Kaliber produziert, einschließlich zweier bemerkenswerter Chronographen. Das neue Kinetic Perpetual Kaliber 7D56 ist ein klassisches Beispiel für das enorme Potenzial dieser Technologie.

    4) Seiko Spring Drive: Eine stille Revolution im Luxusuhrenbau.
    Seiko Spring Drive ist die einzige Uhr, welche die wahre Natur der Zeit widerspiegelt. Die einzigartige Gleitbewegung ihrer Zeiger reflektiert den wahren, unendlichen und natürlichen Fluss der Zeit.
    Bereits 1973 arbeitete Yoshikazu Akahane, ein junger Ingenieur bei Seiko Epson, an einem Traum, den er die „unendliche Uhr“ nannte - eine Uhr, die eine Antriebsfeder nutzt, aber zuverlässiger und belastbarer als herkömmliche mechanische Zeitmesser ist.
    Yoshikazu fragte sich, ob eine elektromagnetische Bremse als Regulierung genutzt werden könnte. So mussten auch zur Realisierung dieses Traumes Seikos beste Erfahrungen im traditionellen und modernen Uhrenbau in einer völlig neuen Technologie vereinigt werden. Die Probleme schienen zunächst unüberwindlich, da kein Kaliber, das die Bewegungsenergie des Trägers nutzt, den hohen Energiebedarf des IC abdecken konnte.
    Es dauerte 28 Jahre bis der Traum wahr wurde. Völlig neue Technologien mussten in allen Bereichen des Uhrenbaus gefunden werden und letztlich gelang die Realisierung nur, indem Seiko einen neuen IC entwickelte, der einen Energiebedarf von nur 25 Nanowatt, nur einem Tausendstel des Energiebedarfs der ersten Quarzuhr, hatte. 1999 war es dann so weit – die Spring Drive wurde geboren. Die Spring Drive ist eine mechanische Uhr der Luxusklasse, bei der die Hemmung durch ein neuartiges Regulierungssystem ersetzt wurde, das sowohl mechanische, als auch elektrische und elektromagnetische Energie erzeugt und nutzt.
    Auch hier findet man Beispiele, wie Synergieeffekte genutzt werden. Der „magische Hebel“, der für Seikos mechanische Uhren entwickelt wurde, wird in den automatischen Spring Drive Modellen verwendet, um die Effizienz des Aufzugs zu verbessern. Ein anderes Beispiel ist die spezielle Legierung Spron 510, ein hoch-elastisches Material, das 1997 von Seiko Instruments Inc entwickelt wurde und als Material für die Aufzugsfeder verwendet wird. Durch seine außergewöhnliche Flexibilität und Haltbarkeit gewährleistet es die lange Gangreserve der Spring Drive.

    Seiko auf der Baselworld 2008
    Spring Drive ist die perfekte Synthese von Tradition und Hochtechnologie. Die auf der Baselworld 2008 vorgestellten Neuheiten - die Spring Drive Mondphase, der Spring Drive Chronograph und die Spring Drive Spacewalk – beweisen eindrucksvoll, wie Spring Drive neue Maßstäbe im Segment der Luxusuhren setzt.

    Seiko lebt seine Träume und konnte so eine führende Position in allen Bereichen des Uhrenbaus erreichen. Die meisterhafte Beherrschung aller vier Arten des Uhrenbaus wurde hart erarbeitet und Seiko wird diese Kompetenz weiter pflegen und entwickeln. Die auf der Baselworld 2008 vorgestellten Neuheiten sind dafür beredtes Zeugnis.

    Autor:  http://www.seiko.de
    Seiko presse@seiko.de

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