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    News von   |  12-05-2005
     



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    2001 bis 2004: "Trabillon" ./. "Tourbillon" ? |

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    (u-s:b /) Anno 2001: uhren-schmuck.de berichtete über ein "Volkstourbillon",(Tourbillon à Regulateur z.B. http://www.uhren-schmuck.de/aktuelles/topnews/20010216090936.shtml oder http://www.google.de/search?hl=de&lr=&rls=GGLD%2CGGLD%3A2005-15%2CGGLD%3Ade&tab=nw&ie=UTF-8&q=trabillon&sa=N) welches von "Progresswatch" angekündigt und in kleinen Serien auch produziert wurde. u-s.de hatten damals die Wortschöpfung "Trabillon" (Trabi und Tourbillon) für dieses Uhrwerk verwendet. Es folgte eine hitzige Fachdiskussion z.B. auch auf der Inhorgenta 2001 über das "Trabillon" und Elmar Mock (Mitentwickler der Swatch und des "Trabillons"). Die Uhren-Fachpresse jubelten damals den "Swatchherausforderer" buchstäblich in den Uhren-Himmel - der Absturz endete schließlich mit der Pleite der Progresswatch.

    Anno 2004: das Trabillon gibt es nun wirklich. Es kommt aus China und ist für ein paar hundert Dollar erhältlich. Findige Händler erkennen die Marktchancen und die Gier der unbedarften Kunden. Aber auch andere mischen kräftig mit, denn allein die Schweizer Uhrenmarken haben 2004 zwischen zwei und drei Millionen Tourbillons (!) zu Preisen von 80. bis 250 Tsd Franken gefertigt.... Da müssen sich nun selbst die Schweizer fragen lassen: Was ist da noch exklusiv ?

    Auch andere Fachleute halten den Trend zum "Trabillon" für bedenklich. Zum Beispiel meinte der Cartier-Chef Tom Meggle (General Manager von Cartier Deutschland-Österreich-Osteuropa) kürzlich in einem Interview mit "trend.at": „Ich halte diese Tendenz zur Komplikation für nicht ungefährlich, weil dadurch eine gewisse Banalisierung von höchst entwickelten technischen Prozessen eintritt.“

    Trend.at weiter: "...Meggle ortet ein diesbezügliches Risiko vor allem bei der Tourbillon-Technik, die die Stände bei den Messen in Basel und Genf in mindestens 50 verschiedenen Ausführungen regelrecht überschwemmte: „Wenn bestimmte Marken ihre Kollektionen mit Komplikationen ab 1200 Euro auf dem Markt anbieten, dann hat dies für mich einen seltsamen Touch. Das ist genauso, wie wenn man im Wirtshaus ums Eck ein achtgängiges Menü mit Foie gras und Champagner um 30 Euro bekäme. Da würde man sich doch ebenfalls wundern....“

    Wir vergleichen natürlich keine Birnen mit Äpfel, aber nachdenkenswert ist diese Entwicklung jedenfalls. Bisher absolut unbekannte "Uhrenmarken" werben jedenfalls unverblümt für Ihre "Trabillons" mit Aussagen wie: "...ein vergleichbares Produkt kostet € 30.000 .- .."

    Ihre Meinung ? http://www.uhren-schmuck.de/dcforum/DCForumID2/597.html
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