News von bestseller Magazin | 22-06-2006
(u-s:b /bestseller Magazin) Die Swatch Group will ihre Vertriebsleistung in Deutschland verbessern. Insbesondere im Bereich der im mittleren Segment angesiedelten Marken wie Tissot und CK sieht Nick Hayek, CEO des Schweizer Uhrenkonzerns, noch Potenzial. "In Deutschland gibt es zu wenig Bewegung", kritisiert der Sohn des Firmengründers in einem Exklusivinterview mit dem Marketing-Fachmagazin bestseller.
Deshalb werde zurzeit darüber verhandelt, eine neue Vertriebspartnerschaft auf den Weg zu bringen. Vielversprechendster Verhandlungspartner sei ein Unternehmen, das "viel vom Retailbusiness versteht", aber nicht aus dem Bereich Uhren komme, kündigt Hayek an. Weitere Schwerpunkte des umfassenden bestseller-Titelinterviews sind die Innovationsfreude der Uhrenindustrie, die trennscharfe Führung der insgesamt 18 Uhrenmarken der Swatch Group und die Marketingstrategien der Konkurrenz. Wobei Hayek sich auch nicht davor scheut, klare Positionen zu beziehen. So sagt der Unternehmer beispielsweise über das von einigen Uhrenmarken praktizierte Co-Branding mit Automobilherstellern: "Für mich ist Co-Branding immer ein Ausdruck dessen gewesen, dass einer der beiden Partner einen Imagetransfer dringend nötig hat."