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Kein Aprilscherz: Swatch Group stürzt ab und ab und ab und ab und ..... |
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(u-s:b /) Es klingt wie ein Aprilscherz, ist aber keiner: Ein Internet-User sucht auf der Website swatchgroup.com nach Informationen über den größten Uhrenkonzern der Welt. Und schon hat er - ohne es zu wollen - eine elektronische Katastrophe ausgelöst. Wenn er den Internet-Explorer öffnet und wählt, wird ihm unter Umständen immer wieder nur mitgeteilt: "Diese Seite kann nicht angezeigt werden."
Die Schuld liegt nicht beim User, sondern in der System-Programmierung. Die Swatch Group möchte bei jedem ihrer Website-Besucher eine Spur (Cookie) im PC hinterlassen. Und genau damit bewirkt sie in ihrem Server-System ein Endlos-Reloading, wenn weltweit mehr als ein Dutzend Website-Besucher gleichzeitig diese Cookie-Installierung ausdrücklich verweigern. Bereits ein einziger User mit mehreren Browsern kann den Hightechuhren-Branchenführer immer wieder in die Knie zwingen.
Einen positiven Nebeneffekt hat dieses sich selbst produzierende Chaos allerdings für die Swatch Group-Webdesigner: Jeder Server-Zusammenbruch simuliert mehrere hundert Besucher-Meldungen - und das nicht nur am 1. April. Die daraus entstehenden Zahlen können sie als Erfolg verbuchen für das weltweite Interesse an http://www.swatchgroup.com
Nachtrag 3.4.2004
Die Website-Verantwortlichen der Swatch Group haben inzwischen Überstunden gemacht. Und siehe da: Die Arbeit hat sich gelohnt. Ab sofort kann www.swatch-group.com auch ohne Cookiefreigabe besucht werden und ohne den Server zu blockieren. Übrigens: Den Quellcode hat uhren-schmuck.de für interessierte Leser aufbewahrt - natürlich in einer gezippten Version, damit Ihnen und uns der Absturz erspart bleibt.
Eine gute Zeit wünscht
René Jakob / uhren-schmuck.de
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