News von (wd/u-s:b) | 07-04-2004
(u-s:b /(wd/u-s:b)) Die Klitschko-Brothers sind zu beneiden. Regelmäßig erhalten sie von hoch bezahlten Profis individuell gestaltete Augenverzierungen verpasst. Modebewusste mit geringerem Boxtalent können sich jetzt aber in Rotterdam winzige Herzen aus Edelmetall und andere Schmuckstücke ins Auge implantieren lassen. Das unter dem Markennamen "JewelEye" patentierte Verfahren wurde erfunden von dem Augenarzt Gerrit Melles, Leiter des Instituts für innovative Augenchirurgie (NIIOC). "Für alle Körperteile gibt es Schmuck, bislang aber nicht für die Augen", erklärte Melles in seinem Interview mit dem niederländischen "Algemeen Dagblad". "Dabei benutzen wir doch unsere Augen, um Kontakt mit anderen Menschen aufzubauen." Die 500 Euro teure Operation sei - laut Melles - ungefährlich, weil die glitzernden Schmuckstücke nur in die oberste Schleimhaut des Auges eingesetzt werden. "Das Implantat verursacht keinerlei Nebenwirkungen und kann auf Wunsch leicht wieder entfernt werden", versichert der Augenarzt. Laut "Algemeen Dagblad" tragen bereits sieben Niederländer ein derartiges Augenjuwel und setzen damit sichtbare Signale für einen Wachstumsmarkt. Die Gegner der Klitschkos müssen um ihre Arbeitsplätze fürchten.
Autor: http://www.niioc.nl/
(wd/u-s:b)