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News von PLATIN GILDE INTERNATIONAL (DEUTSCHLAND) GMBH | 16-02-2006



TRÄUME IN PLATIN 30 Jahre Platinschmuck in Deutschland, Österreich und der Schweiz | PLATIN GILDE INTERNATIONAL (DEUTSCHLAND) GMBH

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(u-s:b /PLATIN GILDE INTERNATIONAL (DEUTSCHLAND) GMBH) Geliebt, begehrt, umworben: Platin ist das Metall der Superlative und gilt im Schmuck der Gegenwart als Inbegriff des Besonderen. Das war nicht immer so. Erst die Gründung der Platin Gilde International (PGI) Deutschland im Jahr 1976 rückte die einzigartigen Eigenschaften des seltensten und kostbarsten Edelmetalls in das Licht der Öffentlichkeit. In diesen 30 Jahren ist Platin erwachsen geworden - vom Material der Design-Avantgarde zur Verkörperung von Eleganz und wahren Werten.
Das Streben nach dem Besonderen ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Auf die Erkenntnis von Einzigartigkeit und Vollkommenheit folgen die Sehnsucht und der Wunsch, das Verehrte zu besitzen. Als der Mensch die Besonderheit von Platin erkannte, war es um ihn geschehen: Im 18. Jahrhundert lüftete sich das Geheimnis um dieses seltene, kostbare und anspruchsvolle Metall, dessen Bearbeitung besonderer Geschicklichkeit bedarf. Platin wurde als das höchste aller Metalle erkannt. Doch da es sich widerspenstig gebärt, dauerte es bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, bis die ersten glanzvollen Auftritte gefeiert werden konnten. Der legendäre Pariser Juwelier Louis Cartier erhob es in den Juwelenhimmel. Er verstand, dass Platin wie kein anderes Metall seinen kühnen Entwürfen Halt und Diamanten das ihnen gebührende Licht schenkt. Dennoch wurde es nach der Zeit des Art déco wieder still um Platin. In Krieg und Chaos gerieten seine einzigartigen Eigenschaften in Vergessenheit.
Vom Platin-Spannring bis hin zu geometrischer Formensprache
Das sollte sich mit der Gründung der Platin Gilde International Deutschland im Jahr 1976 entscheidend ändern. Aus der Taufe gehoben von Platinproduzenten, Schmuckdesignern und Juwelieren, hat die Organisation das Ziel, Platin in das ihm gebührende Licht der Öffentlichkeit zu stellen.
Die Schmuckmacher in Deutschland, Österreich und der Schweiz reagierten begeistert auf das wiederentdeckte Material: Die Manufaktur Niessing etwa setzte schon früh auf Platin und trug zu dessen charakteristischem Look bei, indem die Oberfläche von Platinschmuck mattiert wurde. Bei Niessing gelang es auch, die unvergleichlichen Eigenschaften von Platin zu visualisieren: 1979 erfand der Künstler und Werkstattleiter Walter Wittek den Niessing-Spannring®. In diesem Klassiker modernen Schmuck- designs wird ein Diamant nur von der Spannung der Ringschiene gehalten. Allein Platin war damals in der Lage, die Kraft und die Festigkeit aufzubringen, den Diamanten sicher und fast unsichtbar zu fassen.
Mit solchen Kreationen prägte Platin im Glanze seiner Renaissance die Schmucklandschaft. Es wurde zur Inspiration für Designer und Manufakturen, eine zeitgemäße Formensprache zu entwickeln. Diese besann sich zunächst auf geometrisch-schlichte Grundformen, die bald als typisch für Platin galten – es wurde zum Inbegriff von reduzierter Gestaltung. Dazu hat auch Georg Bunz mit seinen Kollektionen beigetragen. Auf der Suche nach zeitgemäßer Gestaltung entdeckte der Designer Platin für sich und pflegte diese Faszination von der Gründung seines Ateliers im Jahr 1975 an. Aus dieser Passion entstand ein eleganter, reduzierter Stil in unverwechselbarer Formensprache. Diamanten in außergewöhnlichen Schliffen, hochwertige Farbsteine und neuartige Fassarten unterstreichen diese moderne Aura.
Platin-Design: erst pur – dann üppig
Die Liaison von Platin und Purismus bestimmte die 1980er Jahre – das Jahrzehnt des Designs. Die Kunst des Weglassens erfasste auch die Schmuckgestaltung: Platin galt nicht mehr nur als Trägermaterial für wertvolle Steine, vielmehr rückte die Schönheit des Metalls selbst in den Mittelpunkt. Der Akzent lag auf Material und Form, die zunehmend klarer, glattflächiger, gewagter und offensiver wurde.
Der Aufbruch zu neuen Formen gipfelte in den 1990er Jahren in ruhigeren Designs, die insgesamt an Volumen und Luxuriosität gewannen – Platin hatte auf ruhige, selbstbewusste Art seinen Platz gefunden. Der puristische Designansatz wurde variiert; weiche, teilweise sogar romantische Elemente bereicherten die stolzen, bisweilen ausladenden Formen; bis heute hat sich dem ein klassisches, elegantes Element beigesellt.
Platin heute
Charakteristisch für die Gegenwart sind die Suche nach Authentizität sowie der Trend zum Echten, Edlen und Reinen. Platin erfüllt diesen Wunsch so perfekt, wie es zuvor den Purismus verkörpert hat. Dafür stehen auch die prominentesten Attribute des unvergleichlichen Schmuckmetalls: Platin ist rein, selten, für immer. Sein enorm hoher Reinheitsgrad von 95% macht das Edelmetall besonders widerstandsfähig und bewahrt für alle Zeit seine natürlich weiße Ausstrahlung.
In der Erkenntnis der ganzen Schönheit von Platin, im Wissen um die unvergleichliche Reinheit, mit der es verarbeitet wird, um seine Kostbarkeit und Unvergänglichkeit hat es Goldschmiede und Schmuckgestalter für sich gewonnen. Die Trendsetter des zeitgenössischen Schmucks schätzen Platin als perfekten Partner: „Ich will immer das Schönste und Beste“, erklärt etwa Georg Spreng. Für den Schmuckgestalter, bekannt für seine exaltierten Kreationen in überbordender Farbigkeit, ist es wichtig, „dass sich mein Schmuck erhält und dauerhaft
unsere Zeit widerspiegelt. Daher ist Platin meine Wahl. Es ist ein absolut zeitloses Metall, das weit nach vorne wirkt.“
Mit der aufregenden Kombination aus gestalterischem und materiellem Wert katapultiert sich Platin als das ultimative Schmuckmetall in die Gegenwart. Heute präsentiert es sich in atemberaubender Vielfalt: Es ist das Metall der Moderne genauso wie von Klassik und Eleganz, ist Partner für edle Farbsteine, glamouröser Rahmen für Diamant-Ouvertüren und harmonisch im Duett mit weich schimmernden Perlen. Der Weg hin zum vielseitigen Schmuckmetall spiegelt die Veränderungen der Gesellschaft, wie sie sich in den vergangenen drei Jahrzehnten gewandelt hat. Platin wurde vom privilegierten Metall für außergewöhnliche Kreationen bevorzugtes Material für Verlobungs- und Trauringe, die man immer und für immer trägt, und schließlich zur selbstverständlichen Krönung der Schmuckwelt. Platin heute ist die Begegnung mit der Klassik von morgen.
Bild: Platinarmreif "Arcus", Pt 950, mit zwei sich berührenden Pavéeflächen aus 268 Brillanten
von Henrich & Denzel, Radolfzell
Autor:
PLATIN GILDE INTERNATIONAL (DEUTSCHLAND) GMBH
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