News von KARL HEINZ NUBER  |  22-03-2007



KARL HEINZ NUBER

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PRESSESTELLEN DER LUXUSMARKEN IM TEST | KARL HEINZ NUBER

PRESSESTELLEN DER LUXUSMARKEN IM TEST

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(u-s:b /KARL HEINZ NUBER) Das Branchenmagazin "Schweizer Journalist" hat die Pressestellen der Swatch Group (Breguet, Omega), Patek Philippe, Richemont (Baume & Mercier, Vacheron Constantin), LVMH (TAG Heuer, Zenith) und Rolex getestet.

Wie gut die fünf Branchenführer mit den Medien kommunizieren, zeigen die Testfragen – deklariert als Anfrage eines vermeintlich freien Journalisten – an die Schweizer Pressestellen der Uhrengiganten: „Befürchten Sie Lieferengpässe auf Grund der grossen Nachfrage? Mussten Kunden warten, weil Ihre Zuliefererbetriebe mit Lieferungen nicht nachkommen?“ und: „Was unternehmen Sie gegen die offenbaren Engpässe bei Zulieferern und qualifizierten Personal?“ In Kontakt getreten sind die Tester über die Websites der Marken.

Bewertet wurden die Kategorien "Web-Kontakt", "Reaktionszeit" und "Info-Qualität". Daraus wurde eine Gesamtnote errechnet.

Die Bilanz spricht nicht gerade für die Branche, in der PR ein wichtiges Kommunikationsmittel ist. Keiner der fünf Betriebe schaffte die Note "gut" (5 bis 5,5) oder "ausgezeichnet" (5,5 bis 6).

Nur die Swatch Group erreichte mit der Gesamtnote 4,3 das Prädikat "ausreichend". Das hat wohl damit zu tun, dass der Konzern börsenkotiert ist und regelmässig rapportieren muss.

Klar ungenügend sind Patek Philippe (Gesamtnote: 3,3), Richemont (2,7) und LVMH (1,3).

Den Vogel schiesst aber Rolex mit der Gesamtnote 1 ab. Das Unternehmen bleibt sich mit dem Credo „Keine Information ist auch eine Information“ seit Jahrzehnten treu.

Da fällt dem TOURBILLON Magazin ein: Es wartet immer noch auf einen Rückruf betreffend Anfrage für ein Interview mit Rolex-Chef Patrick Heiniger. Die Anfrage wurde bei der Rolex-Pressestelle im Sommer 2005 deponiert.

Fazit: Professionelle Kommunikation ist und bleibt Luxus.

NUR SWATCH ÜBERZEUGT

1. Swatch Group
Web: http://www.swatchgroup.com

Kommentar: Die einfache Navigation auf der Konzernwebsite erlaubt eine schnelle Kontaktaufnahme. Ein weiteres Plus: der eMail-Eingang wird zeitnah bestätigt. Dennoch folgt eine verzögerte Antwort per Telefon, was möglicherweise an der Veröffentlichung der Umsatzzahlen 2006 in diesem Zeitraum lag.

2. Patek Philippe
Web: http://www.patek.com

Kommentar: Bekannt dafür, dass nicht viele Worte zu verlieren, informiert der Rolls-Royce der Uhrenindustrie überraschend fundiert. Dennoch: An der Reaktionszeit und Abstimmung mit der Medienkontaktstelle Deutschschweiz muss noch gearbeitet werden.

3. Richemont Group
Web: http://www.richemont.com

Kommentar: Vorbildlich: Das Press Centre springt sofort ins Auge, der direkte Kontakt zu ist schnell ausgemacht und hergestellt. Verwirrend: Die Anfrage muss wiederholt gesendet werden. Angeblich trafen eMails nie ein. Eine Anwort fehlt noch beim Redaktionsschluss.

4. LVMH Group
Web: http://www.lvmh.fr

Kommentar: Verwirrspiel auf der Konzern-Website: Ein ausgewiesener Pressebereich fehlt. Umständlich ist auch die Kontaktaufnahme. Schliesslich bei der TAG Heuer Presse gelandet, will man sich nicht zu diesen Fragen äussern. Immerhin ein Grund für die späte Antwort: TAG Heuer verlegt gerade seinen Sitz von Merin nach La Chaux-de-Fonds.

5. Rolex
Web: http://www.rolex.com

Kommentar: Man hätte wissen müssen: Die Genfer Uhrenfirma lässt nicht mit sich reden. Generell gebe man auf solche Fragen keine Antwort, so ein Mitarbeiter der Pressestelle, der namentlich nicht genannt werden möchte. Wenigstens das hätte man auch früher sagen können.

(Dieser Test wird fortgesetzt!)

Autor:  http://www.tourbillon-magazin.ch/
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