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Archiv / Artikel

Horologie

Ein relativ junger Fachausdruck für “Uhrenwissenschaft und Zeitmesskunde”

Holzuhr

Rustikale, vorwiegend aus Holz bestehende Uhrentypen des 17. bis 19. Jahrhunderts, für die insbesondere die Schwarzwälder Uhren und die Schweizer Uhren charakteristisch sind. Holzuhren können ganz – also Räderwerk und Gehäuse – aus Holz hergestellt sein; man spricht jedoch auch … Weiterlesen

Hochfrequenz Unruh

Unruhen, die mehr als 28 800 Halbschwingungen pro Stunde ausführen, bezeichnet man als Hochfrequenz-Unruhen. Ende der sechziger Jahre wurden sogar Uhren entwickelt, deren Unruh 36 000 Halbschwingungen pro Stunde ausführten. Das Streben nach möglichst hoher Unruhfrequenz resultiert aus der Überlegung, … Weiterlesen

Herzscheibe

Teil in Stoppuhren und Chronographen, das zur sogenannten Nullstellung dient. Die Herzscheibe sitzt auf der Welle des Sekunden- und Minutenzählrades.

Hemmung

Ein Mechanismus, der die Kraft von der Zugfeder über das Räderwerk auf das Schwingsystem (Unruh, Unruhspirale) einer Uhr überträgt. Die Hemmung besteht aus dem Ankerrad mit zugehörigem Trieb, dem Anker mit den beiden Paletten, der Ankergabel, den Sicherheitsstiften sowie der … Weiterlesen

Hauptuhr

Auch “Mutteruhr”, das Zeitnormal einer zentral gesteuerten modernen Uhrenanlage, wie man sie von Bahnhöfen und Fabriken her kennt.

Handaufzugsuhr

Ein Zeitmesser, bei dem die Zugfeder täglich mit Hilfe der Aufzugs-Krone von Hand gespannt werden muss. Früher geschah dies bei Taschenuhren mit kleinen Schlüsseln. Mitte des letzten Jahrhunderts wurde der Kronenaufzug erfunden. Eine Handaufzuguhr muß täglich aufgezogen werden, weil die … Weiterlesen

Halbschwingung

In der Uhrmacherei auch als Amplitude bezeichnet. Der in der Uhrmacherei gebräuchliche Begriff ist nicht identisch mit der Amplitude im physikalischen Sinn. Die Uhrmacher bezeichnen den Winkel als Amplitude, den die schwingende Unruh zwischen ihren Umkehrpunkten beschreibt.

Halbsavonette

Taschenuhr mit Sprungdeckel. Bei der Halbsavonette ist der Sprungdeckel in der Mitte durchbohrt. Durch diese Bohrung kann der Uhrenträger die Stellung der Zeiger erkennen und sich so eine ungefähre “Zeit-Information” verschaffen, ohne den Uhrendeckel zu öffnen.