Fischer-Carbon-Trauringe: Exponatübergabe an das Dornier Museum in Friedrichshafen

fischer trauringeDie Sonderausstellung „Mit Carbonfaser in die Zukunft“ im Dornier Museum in Friedrichshafen zeigt vom Ausgangsmaterial bis zu vielfältigen Anwendungen alle Aspekte des revolutionären Werkstoffs CFK (Carbonfaser-verstärkter Kunststoff). Mit 75 attraktiven Exponaten vom Carbongewebe bis zum Formel 1-Rennwagen ist ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten des Werkstoffes zu besichtigen. Neu in dieser Ausstellung sind zwei Carbon-Trauringpaare aus dem Hause Fischer in Pforzheim.

Leichter im Gewicht und zugleich stärker belastbar – diese Vorteile der Kohlefaser-Verbundwerkstoffe werden in vielen Ländern erkannt und genutzt. Dies wird an der jährlichen Produktionsmenge deutlich. Im Jahr 2008 wurden weltweit 50.000 Tonnen Kohlefasern hergestellt, 2013 waren es schon über 120.000 Tonnen – Tendenz steigend.

Diese rasante Marktentwicklung, das für den Einsatz von Carbonfasern sich weitere öffnende Anwenderpotenzial in der Zukunft, sowie die von der Firma Dornier geleistete Pionierarbeit bei der Verwendung neuer Materialien im Leichtbau waren Anlass für die Sonderausstellung im Dornier Museum Friedrichshafen: „Mit Carbonfaser in die Zukunft – ein Leichtbaumaterial und seine gesellschaftliche Bedeutung“ spannt den Bogen von der Historie über Herstellungsverfahren und Anwendungsmöglichkeiten bis hin zu den Zukunftspotenzialen des Werkstoffes. Die gesellschaftliche Relevanz, der Einfluss auf die Umwelt sowie die volkswirtschaftliche Bedeutung werden ebenfalls aufgezeigt.

Auch das Familienunternehmen J. Fischer & Sohn KG verbindet seit 1919 bereits in der fünften Generation Tradition und Moderne in seinen Trauringen. Zur Herstellung der Modelle aus der aktuellen „Carbon küsst Gold“-Kollektion verwendet Fischer zwei verschiedene Carbon-Ausgangsmaterialien: Carbon-Rohr wird als Rohling mit zum Trauring verarbeitet bzw. Carbonfaser viele Male in die vorher ausgefrästen Rillen des Traurings gewickelt. Die Ringe dieser Kollektion werden aus den Edelmetallen Apricotgold oder Palladium hergestellt.

Fischer-23-01150-070Die attraktiven Ergebnisse dieser beiden Verfahren sind ab sofort auch im Dornier Museum zu bewundern. Zwei Trauringmodelle, eines gefertigt mit Carbonrohr und eines mit gewickelter Carbonfaser, sind dort in einer Vitrine ausgestellt und bereichern die Ausstellung um ästhetisch-designorientierte Exponate.

Ingo Weidig, zuständig für Archiv und Sammlung im Dornier Museum, äußert sich zu den neuen Exponaten sehr positiv:  „Jedes museale Objekt sollte nicht nur eine Geschichte vermitteln, sondern auch eine „Aura“ für den Betrachter. Mithilfe der Fischer-Trauringe bekommt die Werkstoffgeschichte rund um das Thema Carbon eine menschlich greifbare Seite.“

Die Sonderausstellung ist noch bis September 2014 zu besichtigen (weitere Infoformationen zur Ausstellung finden Sie unter www.dorniermuseum.de).

Weitere Informationen zu den Carbon-Trauringen erhalten Sie unter www.fischer-trauringe.de.

Eine Antwort

  1. Vreni Durm

    Die Trauringe und Eheringe mit Carbon sehen wirklich interessant aus. Gerade bei Verlobungsringe finde ich es wichtig, dass sie nicht aussehen wie jeder normale Schmuck darum gefällt mir das besonders gut bei solchen Anlässen. (:

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