GIRARD-PERREGAUX: 1966 MINUTENREPETITION



Ein Meisterwerk von Eleganz und Expertise – das Modell Girard-Perregaux 1966 Minutenrepetition zeigt einen fabelhaften Mechanismus, der voller Kraft seinen Klang entfaltet. Dieser akustische Genuss und die klare Linienführung wurden aus einer nunmehr 220 Jahre währenden Tradition und Exzellenz geboren. Diese Uhr verkörpert das ganze Savoirfaire einer Marke, die schon immer die Grenzen der Uhrmacherkunst der Großen Komplikationen weiter zu verschieben wusste.

Es handelt sich um eine der wenigen Uhren, die einen solchen Grad an mechanischer Exzellenz mit außergewöhnlichen musikalischen Eigenschaften vereinen. Das Modell Girard-Perregaux 1966 Minutenrepetition ist eine Hommage an die kostbarste Tradition der Hohen Uhrmacherkunst. Sauberes Design, edle Materialien, schöne Komplikation – dieses Stück verfügt über alle Eigenschaften eines Ausnahmezeitmessers.

Klassisch und elegant beherbergt sie eine der größten Komplikationen: die Minutenrepetition.

In einer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht gab, kam die Erfindung der Repetitionsuhren ursprünglich dem Bedarf nach einer hörbaren Anzeige der Stunden in der Nacht nach. Heute stellt der Charme des Klangs zur Stunde, Viertelstunde und Minute eine von Liebhabern der schönen Uhrmacherkunst besonders geschätzte Komplikation dar.

Der Aufbau der Girard-Perregaux 1966 Minutenrepetition wird der großen Uhrmachertradition in allen Punkten gerecht. Die Erzeugung des Tons erfolgt durch eine Vorrichtung aus zwei kreisförmigen Tonfedern, die im Gehäuseinneren aufgerollt sind, sowie kleine Hämmer, die sie in regelmäßigen Abständen schlagen. Um die Schwingung zu generieren, die den nahezu makellosen Ton erzeugt, spielt das Einstellen des Klangwerks eine wichtige, aber auch anspruchsvolle Rolle, die Girard-Perregaux mit besonderer Sorgfalt zu perfektionieren sucht.

Die besondere Konzeption der Uhr bedurfte einer gründlichen Forschungsarbeit über die akustischen Eigenschaften. Die Manufaktur arbeitete insbesondere an drei Konstruktionspunkten des Gehäuses. Der Durchmesser des Kalibers und der innere Durchmesser des Gehäuses sind perfekt aufeinander abgestimmt: ein Verhältnis, das eine maximale Resonanz gewährleistet. Der Gehäuseboden wurde abgerundet, um die Luftmenge zwischen Uhrwerk und Gehäuse zu vergrößern, was erheblich dazu beiträgt, die Verbreitung des Tons zu verbessern. Der untere Teil des Bodens ist diamantiert. Eine Maßnahme, die eine Reduzierung der akustischen Interferenzen ermöglicht.

Um die Eleganz der Uhr zu unterstreichen, haben die Künstler jedes ästhetische Detail mit größter Sorgfalt angefertigt. Das Zifferblatt aus weißem Email ist von absoluter Klarheit  gekennzeichnet. Die blattförmigen gebläuten Zeiger und die applizierten Indexe verdienen zweifelsohne das Prädikat „makellos“. Die Uhr beherbergt ein mechanisches Uhrwerk mit Handaufzug, das über eine Gangreserve von mehr als 4 Tagen verfügt und in einem Roségold-Schmuckstück mit einem Durchmesser von 42 mm untergebracht ist.

Mit einzigartigen Veredelungen und Verzierungen zeugt die Uhr meisterhaft von einer minimalistischen Philosophie. Der Wunsch nach Ästhetik wird hier bis ans Äußerste geführt. Die  Uhrmachermeister wählten die Form des Halbbogens, die an die Signatur der Marke, die Goldbrücken, erinnert, um die Unruhbrücke des sorgfältig verzierten und ausgerundeten Kalibers zu vollenden. Der nötige Schleifvorgang, das „Wiegen“, besteht darin, mit perfekter Regelmäßigkeit die äußeren Enden der Brückenarme auszufeilen, um ihnen unter Bewahrung  der Mitte und Absätze der Brücke eine halbzylindrische Form zu geben. Um diese Arbeit zu vollenden, runden die Künstler die Brücke mithilfe von Steinen, Schmirgelfeilen, Holzstiften und Diamantpaste ab, um eine perfekte Ausrundung zu erreichen. Alle Bestandteile des Uhrwerks zeichnen sich durch dieselbe Sorgfalt aus und verbinden so Funktion und Design in einem einander perfekt entsprechendem Verhältnis.

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