Die Presseabteilung der Swatchgroup informierte am 12 September 2011 die Medien über die Kündigung der Zusammenarbeit mit Tiffany & Co. Begründet wurde dies vom Unternehmen wie folgt: “ …Dieser Schritt wurde nötig, nachdem Tiffany & Co. die Entwicklung des Geschäfts systematisch blockiert und verzögert hat…”
Weiter stand in der Pressemeldung der Swatchgroup zu dieser auf zuvor mindestens 20 Jahre geplanten Zusammenarbeit: ” ..im Rahmen der langfristigen Zusammenarbeit hat Swatch Group im Frühjahr 2008 die Tiffany Watch Co Ltd. gegründet, welche für Entwicklung, Produktion und Distribution der Uhrenmarke «Tiffany & Co.» zuständig war. Der weltweite Vertrieb erfolgte über die Verkaufspunkte von Tiffany & Co., über solche der Swatch Group und über unabhängige Händler. Nach erfolgter Kündigung wird die Tiffany Watch Co. Ltd. die Möglichkeit haben, die laufenden Geschäfte während zwei Jahren auslaufen zu lassen. Swatch Group und Tiffany Watch Co. Ltd. werden Schadenersatzforderungen gegen Tiffany & Co., New York, geltend machen, welche den Verlust des langfristig geplanten Geschäftes ausgleichen sollen…”
Nun dürfte die Tiffany-Gruppe zum nächsten Milliarden-Übernahmekandidat werden, wie die FTD-Online heute in einem Artikel berichtet. Hauptsächlich die starke Präsenz auf dem amerikanischen Markt dürften die Cartier-Mutter Richemont (u.a. Cartier, Piaget, Jaeger-LeCoultre, IWC, Panerai und Montblanc ) oder LVMH (z.B. TaG Heuer, Bulgari, Hublot uv.a.) sicher stark interessieren.





