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    Uhren-Schmuck-Lexikon S
     
    Saphirglas

    Künstlich hergestelltes Glas mit höchster Härte und Kratzfestigkeit (9 Mohs), die nur von Diamant übertroffen wird. Uhrenglas aus synthetischem Saphir. Ein Saphirglas ist wegen der großen Härte des Saphirs (Härte 9 nach Mohs) nicht zerkratzbar. Ein Saphirglas ist sehr teuer und wird deswegen nur in hochwertigen Uhren verbaut.


    Savonette Uhr

    Zumeist Taschenuhren mit Sprungdeckel. Im Gegensatz zur Lepine, bei der die Krone bei der Zwölf sitzt, stehen bei der Savonette Uhr Krone und Zifferblatt zueinander wie bei einer Armbanduhr. Man öffnet den Sprungdeckel durch Druck auf die Krone oder einen Knopf, der in der Krone sitzt. Der Deckel klappt dann zur gegenüberliegenden Seite auf

    Satinieren

    Sehr feiner, häufig kreuzweiser Streifenschliff auf Uhrgehäusen. Manche Uhrengehäuse werden mit einem sehr feinen, meist kreuzweise aufgebrachten Strichschliff versehen. Dieses Verfahren nennt man satinieren.
    Selbstaufzug

    Von Abraham Louis Breguet (1747 bis 1823) im Jahre 1780 verbesserter automatischer Aufzug von Taschenuhren nach dem Prinzip des Schrittzählers. Ein an einem Hebel befestigtes und beim Tragen der Uhr auf- und abschwingendes Gewicht zieht über ein Gesperr die Feder auf. In modernen Armbanduhren vielfach verbessert.

    Skelettuhr

    Eine Uhr, bei der das Werk auf das Notwendigste an Material durch Stanzen, Sägen oder Fräsen reduziert wurde. Meist um eine Einblick in das Werk und die Technik zu ermöglichen.

    Solarantrieb

    Solarbetriebene Uhren nehmen die Energie des Lichts auf und speichern sie in einem Akku. Mit der Energie aus diesem Akku wird die Uhr angetrieben. Batteriewechsel sind also nicht notwendig.



    Sonnenschliff

    Ein Zierschliff für kreisrunde Flächen. Ändert sich beim Schwenken der Uhr der Einfallwinkel des Lichtes, wandert das von der geschliffenen Fläche reflektierte Licht im Kreis.

    Stoppuhr

    Zeitmessgerät zum Messen von Zeitintervallen zwischen Start und Stopp.
    Schlagwerk

    Vorrichtung in Uhren, mit der die angezeigte Uhrzeit mit einem akustischen Signal hörbar gemacht wird.


    Stoßsicherheit

    Kleinuhren sind im Sinne dieser Norm stoßsicher, wenn sie eine Belastung ertragen, die einen freien senkrechten Fall der Uhr aus ein Meter Höhe in beliebiger Lage auf einen Hartholzboden entspricht. Funktionsstörende Beschädigungen des Gehäuses und von Werkteilen (Zeiger, Glas, Kalendereinrichtungen) dürfen nicht entstehen - DIN 8308.

    Swiss made

    Als "Schweizer Uhren" gelten Uhren, deren Werk in der Schweiz montiert, in Gang gesetzt, reguliert und vom Hersteller kontrolliert worden ist. Ferner, wenn mindestens 50 Prozent aller Bestandteile aus schweizerischer Fabrikation stammen und den in der Schweiz geltenden technischen Kontrollen unterliegen.

    Schleppfeder

    Bei automatischen Uhren hat das Federhaus keinen Federhaushaken und die Zugfeder keinen Endhaken. Statt dessen ist das Ende der Zugfeder verstärkt ausgearbeitet und der Federzaum zieht ein Stück aus besonders starkem Federstahl im Federhaus hinter sich her, wenn die Zugfeder voll gespannt ist. Diese speziellen Federenden nennt man Schleppfeder, weil die Zugfeder sie im Federhaus hinter sich herschleppt. Sinn der Schleppfeder ist, zu verhindern, dass die Zugfeder durch das ständige Aufziehen durch die Automatik überspannt wird.

    Schnellkorrektur

    Vorrichtung für die Direkteinstellung des Datums oder der zweiten Zeitzone

    Schnellschwinger

    Mechanische Uhren mit einer Unruhfrequenz von 36.000
    Halbschwingungen pro Stunde werden als Schnellschwinger bezeichnet.

    Schraubenunruh

    In den Unruhreif werden Schrauben geschraubt, um die Masse und damit das Trägheitsmoment der Unruh zu beeinflussen.

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