Angelus präsentiert mit dem Modell U20 Ultra-Skeleton Tourbillon ein Kunstwerk der Mechanik

Sie ist ein Kunstwerk aus Saphirglas, Carbon und Titan: Die Armbanduhr „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ (kurz: „U20“) von Angelus wirkt wie eine wunderschöne mechanische Skulptur der „Haute Horlogerie“. Die „U20“ hat ein stromlinienförmiges Design, das auf strukturaler Optimierung basiert.

Vom Werk- bis zum Gehäuse-Design – jeder Aspekt der „U20“ ist unter der Prämisse entworfen, die Uhr so lichtdurchlässig und transparent wie möglich zu gestalten. So werden die Architektur des Uhrwerks und das Tourbillon perfekt in Szene gesetzt. Das hohe kuppelartige Saphirglas des Gehäuses aus Carbonfaser und die blank polierten, anglierten Kanten der Monoblock-Titan-Bandanstöße reflektieren das Licht und sind die ersten Elemente der Uhr, welche die Blicke sofort auf sich ziehen.

Der Höhepunkt ist aber das nahezu transparente Werk der Uhr, das in ihrem Gehäuse zu schweben scheint. Es erlaubt den ungehinderten Blick durch die Uhr hindurch. Transparenz und ein dreidimensionaler Aufbau sind essenziell in der Welt der anspruchsvollen Uhrmacherkunst. Ziel ist es, die Essenz des Werks zu präsentieren und jegliches, überflüssiges Material wegzulassen. Was so einfach erscheint, erfordert große kunsthandwerkliche Fähigkeiten und Weitblick. Je mehr Material entfernt wird, desto sorgfältiger muss die Struktur des Werks berechnet werden, um ihre Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten. Bei der Armbanduhr „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ war dies sogar noch schwieriger, da sie kein gewöhnliches Werk hat, das nachträglich skelettiert wurde. Ihr Tourbillon-Manufaktur-Kaliber wurde gleich von Grund auf so symmetrisch, transparent und glänzend kreiert.

Um ihre Transparenz noch zu erhöhen, verfügt die „U20“ über eine Hauptplatine aus Saphirglas. Die Brücken und Kloben wurden aus gebläutem Titan hergestellt und sind skelettiert, um die Uhr noch lichtdurchlässiger zu gestalten. Die balkenförmigen Brücken maximieren die Stabilität des Werks, welche eine essentielle Voraussetzung für chronometrische Präzision ist.

Der Uhrenkenner wird erfreut feststellen, dass bei der „U20“ von Angelus dem hohen Anspruch der Haute Horlogerie trotz der großen Transparenz Rechnung getragen wird: die Komponenten der Uhr wurden von Hand angliert, poliert und satiniert, damit sie nicht nur filigran sondern auch wunderschön anzusehen sind.

Um die Durchsichtigkeit der Uhr weiter zu erhöhen, verfügt die „U20“ über ein einzigartiges Design-Element: Auf eine Lünette wird verzichtet. Stattdessen überspannt eine Saphirglas-Kuppel das Gehäuse, die auch einen Blick von der Seite auf das Uhrwerk zulässt.

Bei genauer Betrachtung der „U20“ fallen viele gut durchdachte Details auf, welche den Unterschied zwischen einer einfach nur skelettierten und einer ultra-skelettierten Uhr mit „Haute Horlogerie“-Anspruch ausmachen. So ist die Unruh mit variablem Trägheitsmoment des Tourbillons speziell so designt und gefertigt, dass die Luftreibung minimiert wird. Die Hauptplatine aus Saphirglas ist bis zum höchsten optischen Grad poliert und die Rubine sitzen in Châtons aus massivem Gold. Das ultra-leichte Gehäuse besteht vollständig aus Carbonfaser, Titan und Saphirglas. Sein Design spiegelt perfekt die visuelle Leichtigkeit und den technischen Ansatz der Uhr wider.

Die „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ mit einem Gehäuse aus Carbonfaser und Titan gibt es in einer limitierten Edition von 18 Exemplaren.

Die „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ im Detail

Um die Lichtdurchlässigkeit der Uhr zu maximieren, wurde bei der „U20“ von Angelus sowohl bei der Konstruktion des Werks als auch des Gehäuses viel Saphirglas eingesetzt. Das Uhrwerk basiert auf einer Hauptplatine aus Saphirglas mit Kernkomponenten, die wundervoll von Hand finissierte, satinierte, skelettierte, blaue Titan-Kloben halten.

Der Verzicht auf ein Zifferblatt und der Einsatz eines kuppelartigen Saphirglases, das direkt im Gehäuse aus Carbonfaser sitzt, lässt einen kompletten Blick von allen Seiten auf das Werk zu. Auf diese Weise kommt der dreidimensionale Aufbau des Kalibers besonders gut zur Geltung.

Die Titan-Bandanstöße sind fest mit dem Gehäuse aus Carbonfaser verbunden und durch eine Verstärkung aus Carbon zusätzlich sicher verankert. Sie sind bewusst formal gehalten und spiegeln die Form der Titan-Kloben des Werks wider. Durch ihre anglierten und polierten Kanten sowie ihre im Kontrast dazu stehenden satinierten Oberflächen wirken ihre Linien sanfter.

Die besondere Hauptplatine aus Saphirglas

Bei der „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ kommt ein ganz besonderes Saphirglas zum Einsatz, das die essentiellen Eigenschaften aufweist, die für eine Uhr mit „Haute Horlogerie“-Anspruch erforderlich sind. Die Hauptplatine aus Saphirglas der „U20“ wird aus einem massiven Glasblock herausgearbeitet und danach sorgfältig poliert, bis sie höchste Transparenz aufweist. Aus diesem Fertigungsprozess resultiert eine Hauptplatine mit ganz präzisen Abmessungen. Potenzielle Abweichungen bewegen sich nur im Mikrometer-Bereich. Dies ist besonders wichtig, da die Hauptplatine bei der „U20“ nicht nur einen dekorativen Zweck erfüllt, sondern zu einhundert Prozent funktional ist.

Elemente des Werks

Das Herz der „U20 Ultra-Skeleton Tourbillon“ ist das fliegende Tourbillon. Das Tourbillon wird als „fliegend“ bezeichnet, weil es keine obere unterstützende Brücke braucht. Auf diese Weise wird eine größtmögliche dreidimensionale Gestaltung des Werks erreicht und ein Blick auf alle seine technischen und ästhetischen Raffinessen ermöglicht.

Der Tourbillonkäfig ist von Hand angliert und poliert. Seine glatten Oberflächen sind blank poliert oder satiniert.

Die Unruh mit variablem Trägheitsmoment wird von vier Gold-Gewichten um ihren Umfang herum reguliert. Um eine hohe Leistung zu gewährleisten, ist der Rand der Unruh gefräst. Dies führt zu einer größtmöglichen Aerodynamik und reduziert den Luftwiderstand.

Das hochkomplexe Werk verfügt zudem über balkenförmige Titan-Brücken, die zur Erhöhung der Lichtdurchlässigkeit skelettiert sind. Die Titan-Federhausbrücke wird von schmalen pfeilerartigen Stiften gehalten, die direkt in der Saphirglas-Hauptplatine sitzen. So wird die visuelle Leichtigkeit optimiert.

Alle Räder des Räderwerks haben ein speziell entwickeltes Design mit sechs Speichen, um wiederum maximale Stabilität bei einem minimalen Einsatz von Masse zu erzielen.

Alle Rubine, die als friktionsarme Lagersteine fungieren, sitzen in massiven Gold-Châtons, die in die Hauptplatine aus Saphirglas eingefasst sind. Gold-Châtons sehen nicht nur edel aus und erscheinen in einem Werk mit „Haute Horlogerie“-Anspruch als angemessen, sie sind darüber hinaus nicht magnetisch und korrosionsresistent wie es auch Saphirglas ist.

Technische Details des U20 Ultra-Skeleton Tourbillon

Funktionen und Anzeigen:
Zentrale Stunden- und Minutenanzeige, fliegendes Minuten-Tourbillon, „Haute Horlogerie“-Werk mit Hauptplatine aus Saphirglas und skelettierten und satinierten blauen Titan-Brücken.

Werk und Dekoration:
Kaliber: A-251, mechanisches Werk mit Handaufzug und fliegendem Tourbillon, Hauptplatine aus Saphirglas, blaue Titan-Brücken.
Rubine: 18, in Massiv-Gold-Châtons
Durchmesser: 32,60 mm
Höhe: 5,78 mm
Gangreserve: 90 Stunden
Frequenz: 3 Hz/21.600 Schwingungen pro Stunde
Unruh: Unruh mit variablem Trägheitsmoment, reguliert von vier Goldgewichten, Design mit minimalem Luftwiderstand.
Hemmung: Schweizer Ankerhemmung
Räderwerk: Räder im exklusiven Angelus-Design mit sechs Speichen zur Maximierung der Stabilität.
Komplikationen: fliegendes Minuten-Tourbillon, ultra-leichte Gestaltung
Tourbillonkäfig: Stahl, von Hand angliert und poliert.
Finissage des Werks: „Haute Horlogerie“, alle Stahlkomponenten haben anglierte und polierte Kanten, glatte Oberflächen sind blank poliert oder satiniert.

Zifferblatt:
Material: Saphirglas; ist gleichzeitig Hauptplatine des Werks.
Stunden- und Minutenmarkierungen: gedruckt auf Skalenring am äußeren Zifferblattrand
Stunden- und Minutenzeiger: rhodiniert und skelettiert.

Gehäuse:
Material: NPT Carbonfaser und Titan
Durchmesser: 42 mm
Höhe: 10,30 mm (inklusive Saphirglas)
Krone: mit eingraviertem Logo von Angelus.
Zwei Positionen: Position 1: Aufzug, Position 2: Zeiteinstellung.
Gehäuserückseite: Transparent durch Saphirglassichtfenster.
Weite zwischen Bandanstößen: 21 mm
Wasserdicht bis: 30 m/100 ft./ 3atm
Gläser: kuppelartiges Saphirglas mit Antireflex-Beschichtung auf der Innenseite

Armband und Schließe:
Material: schwarzes Alligatorleder mit Titan-Einsatz
Länge: von 75 mm bis 115 mm
Weite: 21 mm
Schließe: Titan, Dornschließe, mit eingraviertem Logo von Angelus.

Referenznummer und Limitierung:
Referenz: 0TCAB.U01A.C004T
Limitiert auf: 18 Exemplare
Preis (Stand Juli 2016): 72.000 Euro

Die Markengeschichte von Angelus

Die Geschichte der Marke Angelus begann 1891 als die Brüder Albert und Gustav Stolz die „Angelus fabrique d’horlogerie“ in Le Locle in der Schweiz gründeten. Das Unternehmen machte sich bald durch die Entwicklung und Herstellung wegweisender Werke und Zeitmesser für die eigene und andere Marken einen Namen.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts erzielte Angelus mit der Kreation außergewöhnlicher Chronographen, Armbanduhren mit mehreren Komplikationen, Reise-Uhren mit vielen Anzeigen und einer langen Gangautonomie sowie Uhren mit Weckfunktion einen großen Bekanntheitsgrad. Außerdem schuf Angelus einige Modelle mit weltweit neuen Innovationen. Dazu gehörten die erste Armbanduhr der Welt mit Großdatum, der erste seriell produzierte Chronograph fürs Handgelenk mit Kalenderfunktion, die erste Armbanduhr mit Datumsanzeige und Weckfunktion, die erste Armbanduhr mit Repeater-Funktion und Automatikaufzug sowie die erste komplett wasserdichte Armbanduhr mit Repeater-Funktion.

Wie viele andere angesehene Marken stellte der Beginn des Booms der Quarzuhren in den 1970er Jahren Angelus mit seinen mechanischen Uhren vor große Schwierigkeiten. In den frühen 1980er Jahren stellte das Unternehmen deshalb alle Operationen ein.

Nach 30 Jahren wurde die Marke Angelus von einem neuen Management aus seinem Dornröschenschlaf erweckt und wiederbelebt mit der nächsten Generation von visionären Uhren, auf die drei Jahre Entwicklungsarbeit verwendet wurde. Das erste Modell „U10 Tourbillon Lumière“ wurde 2015 vorgestellt, gefolgt von den Modellen „U20 Ultra Light Tourbillon“ und „U30 Tourbillon Rattrapante“. Alle aktuellen Modelle werden in der hauseigenen Manufaktur von Angelus in La Chaux-de-Fonds entwickelt und hergestellt. Der heutige Standort der Marke befindet sich nicht weit von dem Ort der ursprünglichen Fabrik der Markengründer Gebrüder Stolz entfernt. http://www.angelus-watches.com/

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