Arnold & Sons: TES Tourbillon

arnold & sonsGanz im Sinne der englischen Uhrmachertradition präsentiert Arnold & Son das neue Modell TES Tourbillon mit von Hand finissiertem Kaliber A&S8100 und einer Federhausbrücke aus Saphirglas. Diese beeindruckende Uhr ist Teil der Royal Collection, die klassisches Design mit Spitzentechnologie verbindet.

Das Tourbillon-Werk ist eine der elegantesten Komplikationen in der Welt der Uhren und hat bereits eine entscheidende Rolle in der Geschichte von Arnold & Son gespielt. Der legendäre Uhrmacher John Arnold war einst aktiver Teil einer außergewöhnlichen Freundschaft in der Welt der innovativen Uhrmacherkunst. Abraham-Louis (A.-L.) Breguet und er arbeiteten eng zusammen, tauschten ihr Wissen aus und teilten die Leidenschaft für Uhren. Ein Beweis für ihre tiefe Freundschaft ist A.-L. Breguets allererstes Tourbillon, das in dem Werk Nr. 11 von John Arnold eingebaut ist. Bis heute kann diese historische Uhr im British Museum in London bewundert werden.
Was Arnold & Sons neues Modell TES Tourbillon von anderen abhebt, ist seine moderne Interpretation des distinguierten „englischen“ Designs des Uhrwerks: Die Federhausbrücke beispielsweise ist ganz nach englischer Tradition wellenförmig, besteht aber aus Saphirglas, um eine maximale Sicht auf das offen gearbeitete Federhaus und die Räder zu ermöglichen. Das Tourbillon und die Brücken des Zeigerwerks haben eine klassische Dreiecksform, sind aber skelettiert. Die Kombination aus Saphirglas und offen gearbeiteten Brücken verleiht der Uhr eine unglaubliche Tiefe mit einem dreidimensionalen Effekt und so ein modernes Aussehen. Das einzigartige Arnold & Son-Design spiegelt sich auch in den Rädern mit drei Speichen wider. Dasselbe Drei-Speichen-Design findet sich auch im Tourbillonkäfig und in den Öffnungen der Hauptplatine. Die Dekoration der Hauptplatine ist eine Reminiszenz an ein altes Guilloche-Muster, das die Gehäuse historischer Taschenuhren von Arnold & Son ziert. Auch die Hauptplatine ist um das Federhaus und den Tourbillonkäfig herum skelettiert, was einen Blick durch das Werk und so durch die Uhr selbst erlaubt.

Im Vergleich zu anderen heutigen konventionelleren Tourbillons ist das Modell TES sprichwörtlich „seitenverkehrt“, so dass die meisten technischen Elemente und visuell interessanten Funktionen, die normalerweise auf der Rückseite des Zifferblatts versteckt sind, nun auf der Zifferblattvorderseite sichtbar werden. Auch weitere typisch englische, technische Eigenarten werden sogar die anspruchvollsten Uhrenkenner begeistern. Um beispielsweise solche Meisterleistungen wie die massiv goldenen Chatons oder das symmetrische Layout des Werks zu fertigen, müssen eine Vielzahl von technischen Herausforderungen in Angriff genommen werden. So sind die Federhausfeder und der Tourbillonkäfig entlang der Längsachse zentriert. Beim Betrachten des Aufzugsystems fällt die traditionelle Konstruktion auf, die sich Rädern mit langen und engen Speichen bedient, die im Fachjargon auch als „wolf’s teeth“ („Wolfszähne“) bezeichnet werden. Sie werden benutzt, um die Laufruhe des gesamten Werks zu optimieren.

Selbstverständlich wird die Finissierung des beeindruckenden Werks mit einer Dekoration, die anglierte Brücken und sogar anglierte Räder mit polierten Kanten umfasst, in Handarbeit von den Uhrmachermeistern von Arnold & Son ausgeführt, um jedem dekorativen Element mehr Glanz und Tiefe zu verleihen.

Diese einzigartige Uhr wird in einer limitierten Edition von 28 Exemplaren gefertigt. Sie verfügt über ein 18-karätiges Rotgoldgehäuse mit einem Durchmesser von 44 Millimetern. Die Hauptplatine hat eine graue NAC-Beschichtung, eine Federhausbrücke aus Saphirglas und rosévergoldete Brücken. Die Uhren sind individuell nummeriert und graviert.

 

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