Circula bringt Leben in historische Uhrwerke

Pforzheimer Uhrenmarke entdeckt Lagerbestand und baut nachhaltige Mechanik-Uhren  

Pforzheim, 26. September 2019 – Die Pforzheimer Uhrenmarke Circula bringt deutsche Uhrentradition zurück in den Markt. Durch Zufall fand der heutige Inhaber und Enkel des Firmengründers einen größeren Lagerbestand an historischen Werken der damals größten deutschen Uhrenfabrik P.U.W. (Pforzheimer Uhren-Rohwerke). Bis 1979 baute das Unternehmen mechanische Werke bester Qualität, die von führenden Uhrenherstellern verwendet wurden. Mit der Circula Heritage Collection bringt Cornelius Huber die nie verwendeten Uhrwerke zurück in den Markt, und baut damit auch die nachhaltigste Form der Armbanduhr: „Wir haben diese Werke in Pforzheim einzeln überprüft, mit modernen Ölen versehen und sogfältig reguliert. Es mussten keinerlei Ressourcen für den Bau neuer Uhrwerke in Anspruch genommen werden“, sagt Huber. 1955 gründete sein Großvater die Marke in Pforzheim und verwendete bereits damals Uhrwerke von P.U.W.

Historisch und hochwertig

Die neuen Uhren der Pforzheimer Firma verfügen über ein Gehäuse aus Edelstahl, ein doppelt gewölbtes und entspiegeltes Glas aus Saphirkristall und einen vierfach verschraubten Boden. Als Uhrwerk kommen das P.U.W. 561 in der Handaufzuguhr und das 1661s in der Automatik zum Einsatz. Beide Uhrwerke entsprechen bis heute gültigen Qualitätsansprüchen an ein Uhrwerk. In denselben Jahren kamen die bis heute produzierten Schweizer Werke wie das ETA 2824-2 oder das Valjoux 7750 auf den Markt. Das P.U.W.-Kaliber 561 kam 1971 auf den Markt und verfügt über eine Schweizer Ankerhemmung, Incabloc-Stoßsicherung und einer Schwingfrequenz von 21.600 Halbschwingungen. Die Gangreserve beträgt 41 Stunden. Das Automatikwerk 1661s war das letzte in Pforzheim entwickelte Uhrwerk und wurde nur von 1977 bis 1979 gebaut. 21 Lagersteine sorgen für reibungslosen Lauf, die Gangreserve beträgt 40 Stunden.

Nutzung bestehender Ressourcen

Besonders stolz ist Cornelius Huber auf die Tatsache, dass er mit den historischen Uhrwerken auf bestehende Ressourcen zurückgreifen konnte. „Neben dem historischen Bezug – wir als alte Pforzheimer Marke, und P.U.W. als Werkehersteller hier – freuen wir uns auch, dass wir bereits vor langer Zeit produzierte Uhrwerke nun nutzbar machen können und damit auch aktiv die Umwelt schonen“, so Huber. Die Auflage der Uhren ist natürlich limitiert, das Unternehmen hält zudem noch alle Komponenten als Ersatzteile vor, um langfristig auch Service an den Uhren machen zu können. „Selbst einen Totalschaden werden wir in 20 Jahren noch richten können“, sagt Huber dazu. Über das Internet können die Uhren gekauft werden, der Preis für die Handaufzug-Variante beträgt 790 Euro, die Automatik-Uhr kommt für 890 Euro ins Haus.

Circula (https://circulawatches.com/de/) ist ein Uhrenhersteller mit Wurzeln in Pforzheim. 1955 wurde die Marke von Heinz Huber gegründet, und im Jahr 2017 durch Cornelius Huber, Enkel des Gründers, im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne wiederbelebt. Das klares Vintage-Design der 1950er, orientiert an den Gestaltungsmerkmalen des Bauhaus, moderne Technik und hochwertige Materialien zeichnen die Zeitmesser aus. Erhältlich sind die Uhren von Circula – benannt nach der Kreisbewegung der Unruh einer mechanischen Uhr – ausschließlich über den Onlineshop der Marke. 

Text und Bild-Quelle: Circula

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