Diamantringe: Vielseitige Designs für alle Gelegenheiten

Diamanten zählen sich zu den wertvollsten Edelsteinen, die sich auf der Erde befinden. Deshalb waren Diamantringe lange Zeit ein Privileg, dass sich nur die „oberen Zehntausend“ gönnen konnten. Mittlerweile sind Ringe mit den funkelnden Steinen auch in preiswerten Varianten erhältlich. Sie erfreuen sich als Schmuckringe einer ebenso großen Beliebtheit wie die als Trauring gestalteten Versionen. Dazu trägt vor allem bei, dass sie sich mit verschiedenen Edelmetallen kombinieren lassen. Außerdem stehen verschiedene Varianten des Schliffs zur Auswahl, mit welchen die Edelsteine nach Belieben zum Funkeln gebracht werden können.

Gibt es Schmuck nur mit weißen Diamanten?

Weiße Diamanten sind am weitesten verbreitet. Sie bieten den Vorteil, dass mehrere Exemplare in gleicher oder unterschiedlicher Größe in einem Schmuckstück verarbeitet werden können, ohne dass es zu Konflikten bei den Farbnuancen kommt. Das beweist ein Blick auf das Sortiment der Diamantringe von BAUNAT.com, in welchem sich handgefertigte Ringe finden, die in Antwerpen geschliffen und mit Weißgold, Gelbgold, Rotgold oder Platin verarbeitet werden. Hinter der Marke BAUNAT verbirgt sich ein in vierter Generation geführter Familienbetrieb, der die Steine direkt von den Besitzern der Diamantminen in aller Welt einkauft. Die Diamantenhändler und -schleifer haben sich nicht umsonst in Antwerpen niedergelassen. Die belgische Metropole gilt das wichtigste Zentrum des Diamantenhandels in der ganzen Welt.
Dort finden sich auch Schmuckringe, die mit einem der sogenannten Fancy Diamonds bestückt wurden. Unter diesem Oberbegriff werden die farbigen Varianten der Diamanten zusammengefasst. Die einzelnen Farben entstehen durch Einschlüsse, Kristalldefekte sowie die unterschiedlichen Anteile der in den Kristallen enthaltenen Inhaltsstoffe. Ist beispielsweise der Stickstoffanteil besonders hoch, entsteht ein gelber oder orangefarbener Diamant. Der bekannteste Vertreter ist der Tiffany-Diamant, der vor der Bearbeitung 287,42 Karat hatte. Blaue Diamanten bilden sich durch einen hohen Boranteil. Hier sorgte der 112,5 Karat umfassende Hope-Diamant als bisher größter Vertreter für großes öffentliches Interesse. Rote und braune Diamanten kommen durch Defekte im Kristallgitter zustande. Die Kristalldefekte sind auch für eine pink- oder rosafarbene Tönung verantwortlich. Strahlungsdefekte bringen grüne Diamanten hervor. Sie gelten als besonders selten und bringen deshalb bei Auktionen Höchstpreise.

Wovon ist der Preis von Diamantringen abhängig?

Einerseits spielt hier die Größe und Anzahl der verarbeiteten Diamanten eine wichtige Rolle. Dazu kommt der Schliff, der sich auf das Feuer auswirkt, das von einem solchen Edelstein ausgeht. Durch den Schliff wird der Rohdiamant zu einem Schmuckbrillanten. Der Altschliff kommt nur bei ausreichend großen und sehr reinen Exemplaren infrage. Die mit einem Altschliff geformten Diamanten werden auch Vollbrillanten genannt und sind durch ihr exzellentes Feuer sehr beliebt. Erkennbar sind die an den mindestens zwei Dutzend Facetten im Unterteil und den wenigstens 32 Facetten plus Tafel im Oberteil. Bei der Altschliff-Technik haben sich mehrere Unterarten entwickelt. Dazu gehören die 1919 von Marcel Tolkowski entwickelte Schlifftechnik sowie der 1926 etablierte Ideal-Brillant. 1938 folgte der „Feinschliff der Praxis“, der sich in Deutschland als Standard verwendet wird. Der 1951 präsentierte Parker-Schliff zeichnet sich durch eine hohe Lichtausbeute aus. Die teuersten Versionen sind und bleiben jedoch die Diamanten mit Altschliff, da sie eine gute Lichtausbeute und ein optimales Farbenspiel in sich vereinen.

Wie können Diamanten in Ringen verarbeitet werden?

Der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Auch das belegt ein Blick auf die Palette der belgischen Diamantenhändler und Diamantenschleifer. Im Modell „Schmetterlingsring“ wurden beispielsweise Diamanten mit Saphiren kombiniert, um einen funkelnden Schmetterling auszubilden. Er ist ein optisches Highlight an jeder Hand, denn die Verarbeitung in einem Ring und Fassungen aus Weißgold bringt die Diamanten und Saphire perfekt zur Geltung. Ein Vorteil dabei ist, dass der Schmuckring mit Ketten, Armbändern und Ohrringen aus Weißgold mit und ohne Brillanten getragen werden kann. Selbstverständlich sind solche Kombinationen auch mit anderen Edelsteinarten denkbar, wenn Hingucker mit farbigen Akzenten geschaffen werden sollen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.