Girard-Perregaux Traveller Large Date, Moon Phases – GMT

Girard-Perregaux präsentiert die jüngste Neuheit in einer Reihe von Uhren, die Kosmopoliten gewidmet sind: Mit der Traveller Large Date, Moon Phases & GMT stellt die Schweizer Uhrenmarke erneut eine Uhr vor, die speziell für die Anforderungen von Reisenden entwickelt wurde. Beim Entwurf des leistungsstarken Zeitmessers hatte man den Weltbürger vor Augen, der um die Erde reist und den die Uhr ins Abenteuer begleitet. Damit stellt sie auch eine Einladung zum Aufbruch dar und zeigt dies deutlich mit ihren Anzeigen und Charakteristiken: Die Uhr trägt einen eindrucksvollen Namen und hat ein zeitgemäß in 44 Millimetern Durchmesser gehaltenes Gehäuse aus Edelstahl oder Roségold. Highlight ist die limitierte Edition zum 300. Jubiläum der Ausschreibung eines Preises für die Lösung des Längenproblems.

Fernreisen
Die Uhr Traveller Large Date, Moon Phases & GMT wurde dazu entwickelt, Vielreisenden auf ihren Wegen das Leben zu vereinfachen. Das schätzen moderne Männer ebenso wie andere Objekte, die wichtige Funktionen übernehmen. Das erklärt, warum die neuen Uhren aus der Traveller Collection so entworfen wurden, dass sie sowohl komfortabel am Arm liegen, als auch dort mit ihrer Ästhetik den Blick von Uhrenliebhabern anziehen – ob in einer Flughafen Lounge oder in einem internationalen Tophotel. Das Modell ist auf Reisen um die Erde ein stets nützlicher Begleiter. Denn wo auch immer sie sich befindet, kann sie einfach mit der lokalen Zeit synchronisiert werden. Dazu ist die Uhr perfekt mit jedem Gebiet der Erde abgestimmt und ist in ihrer Heimatzeit stets in ihrem Element. Damit stellt das Modell eine Einladung dar, eine Reise zu beginnen oder Termine zu vereinbaren. Nicht von Bedeutung ist dabei, ob die Reise nur bis ins Nachbarland oder auf die andere Seite der Welt führt – denn die Uhr beweist immer wieder aufs Neue ihre Fähigkeit, sich anzupassen.
Die Kunst liegt im Detail
Um dem Träger der Traveller Large Date, Moon Phases & GMT maximalen Komfort zu bieten, hat man auf kleinste Details geachtet. Das zeigt sich am Übergang vom Gehäuse zum Band ebenso wie an der perfekten Proportion der verschraubten Krone. Dank der idealen Gehäusegröße von 44 Millimetern und einer schlanken Lünette in Kombination mit einem tiefen Rehaut bietet das Zifferblatt beste Ablesbarkeit. Das Datum zeigt sich in einer großen Öffnung bei 12 Uhr. Die zweite Zeitzone ist von einem Hilfszifferblatt zwischen 4 und 5 Uhr abzulesen, während die Mondphasen in einem Ausschnitt innerhalb der Sekundenanzeige zu sehen sind. Da bei einer Uhr wie dieser jedes noch so kleine Detail zählt, ist das Muster auf dem Zifferblatt nach dem Vorbild des Gradnetzes der Erde mit den Linien der Längen- und Breitengrade dekoriert, was den Eindruck von Volumen vermittelt. Zusammen mit der subtilen Einladung auf eine Reise, führen die Linien, die mit den schmalen Indices des Zifferblatts korrespondieren, das Auge hin zu der Öffnung, in welcher der Mond erscheint. Die Präzision dieser Anzeigen und ihre detaillierte grafische Umsetzung tragen dazu bei, das Modell einzigartig zu machen. Das elegante Design gibt der dezenten und ungewöhnlichen Uhr einen Hauch von Strenge, während sie sogar die rationalsten unter uns durch den poetischen Reiz der Mondphasenanzeige verführt.

GP_HD_TravellerGMT_MVT2Ein beeindruckendes Uhrwerk
Mit einer Wasserdichtheit bis zehn atm (beziehungsweise bis 100 Metern) wartet das satinierte und polierte Gehäuse aus Edelstahl oder Roségold auf. Im Durchmesser misst es 44 Millimeter und ist 12,10 Millimeter hoch. Damit schützt es das automatische Manufakturkaliber GP 03300-0093. Sichtbar ist das Werk durch den transparenten Gehäuseboden und präsentiert sich dort in ganzer Größe von 13½ linien (das entspricht einem Durchmesser von etwa 20,40 Millimetern). Faszinierend sind auch die feine Finissage sowie der dekorierte Rotor, dessen Form von der Girard-Perregaux Tourbillonbrücke beeinflusst ist. Darunter entfaltet sich das Können der Manufaktur in allen Aspekten des Finish, das komplett im eigenen Haus durchgeführt wird. Gleichzeitig elegant und robust verdient das Top-Uhrwerk besondere Aufmerksamkeit. Um höchste Präzision zu bieten, schlägt es mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde, verfügt über 46 Stunden Gangreserve und ist mit 35 Lagersteinen ausgestattet. Insgesamt ist das Modell Traveller Large Date, Moon Phases & GMT eine Uhr von urbaner Ausstrahlung, die ganz in der Rolle aufgeht, die ihr an der Seite von Reisenden zugedacht ist. Die Uhr fasziniert Liebhaber durch ihre ausdrucksvolle Größe und das perfekt lesbare Zifferblatt sowie die ausgewogene Gestaltung. Ausgestattet mit einem Alligatorlederband, das in den Proportionen perfekt zu dem flachen Gehäuse passt, wird die Uhr dank einer Faltschließe komfortabel an das Handgelenk gelegt und dort sicher gehalten.

Die limitierte Edition Traveller John Harrison (limitiert auf 50 Stück)
GP_HD_johnharrison2014 wird das 300. Jubiläum eines wichtigen Meilensteins in der Geschichte begangen: 1714 lobte England einen hohen Preis für die Lösung des Längenproblems aus. Auslöser für den Erlass des offiziellen Parlamentsgesetzes war ein schrecklicher Schiffbruch bei den Scilly-Inseln vor der Südwestküste von England, bei dem mehrere Schiffe der Royal Navy zerstört wurden und hunderte Seeleute ums Leben kamen. Grund dafür war die Schwierigkeit, bei der Navigation auf See den Längengrad exakt zu berechnen. Die britische Regierung setzte daraufhin zusammen mit der Ausschreibung zur Lösung des Längenproblems die „Längenkommission“, das Board of Longitude, zur Verwaltung des Preisgeldes und zur Beurteilung eingereichter Vorschläge ein. Der Erfinder der besten Lösung sollte ein Preisgeld von 20.000 Pfund Sterling erhalten – eine damals beträchtliche Summe. Dazu musste es einem Segelschiff mit seiner Methode jedoch möglich sein, innerhalb von sechs Wochen mit einer Genauigkeit von 30 nautischen Meilen ein Ziel in Westindien – so nannte man damals Amerika und die Karibik – zu erreichen
Im Laufe der Jahre urteilte die Kommission, die aus herausragenden Wissenschaftlern und Persönlichkeiten ihrer Zeit bestand, über eine Reihe von Vorschlägen. Viele von ihnen waren so exzentrisch oder gar ungeheuerlich, dass die Mitglieder der Institution zu zweifeln begannen, ob es überhaupt möglich wäre, auf See die Längengrade mit den damaligen astronomischen Methoden zu messen. Sie hatten jedoch nicht mit John Harrison gerechnet, einem englischen Tischler und autodidaktischen Uhrmacher, der am 24. März 1693 in Foulby in Yorkshire geboren war. 1735 – also 21 Jahre nach Erlass des Longitude Act – präsentierte der brillante Erfinder das erste Instrument, das eine echte Chance hatte, das heikle Problem der Berechnung der Längengrade auf einem Schiff zu lösen. Harrison war damals auf dem Weg, der brillanteste Uhrmacher seiner Zeit zu werden. Als er seine erste Marine-Uhr – bekannt unter der Bezeichnung H-1 – präsentiert, konnte er noch nicht ahnen, dass seine Erfindung nicht nur beweisen würde, dass die Längengrade in der Tat mit Hilfe von Marineuhren, Marinechronometern und speziell entwickelter Uhren berechnet werden konnten, sondern auch dass diese Entdeckung das Uhrmacherhandwerk anregen und Harrisons Zeitgenossen und Konkurrenten ermutigen würde, um die präziseste Zeitmessung zu konkurrieren. Trotz seiner Enttäuschung, dass er mit dem ersten Modell den 20.000 Pfund-Preis nicht erhielt, präsentierte er 1739 eine zweite Version der Uhr, die H-2; dieser folgte rund 20 Jahre später die H-3e. Schließlich präsentierte Harrison im Oktober 1759 die H-4, eine ultra-präzise Taschenuhr. Die Kommission hatte unterdessen neue Bedingungen für den Preis entworfen, darunter auch die Forderung, dass alle Aspekte seiner Erfindung geprüft werden sollten. John Harrison begann dann, an seinem fünften großen Zeitmesser zu arbeiten, der H-5, die hervorragende Ergebnisse erzielte. Als alter Herr erhielt Harrison schließlich im Jahr 1773 eine finanzielle Belohnung in Höhe von 8750 Pfund vom Parlament gewährt.
Durch das Gedenken an das 300jährige Jubiläum des Erlasses des Longitude Act huldigt die Manufaktur Girard-Perregaux und mit ihr die gesamte Uhrenindustrie dem Uhrmacher John Harrison, der mit unermüdlichem Einsatz gezeigt hat, des es möglich und sogar relativ unkompliziert ist, den Längengrad durch präzise Zeitmess7ung zu ermitteln. Diese uhrmacherische Erfindung hat nicht nur über Jahrhunderte hinweg das Leben zahlreicher Seeleute gerettet, sondern hat der Schifffahrt auch ermöglicht, abseits der traditionellen, durch Piraten gefährdeten Seewege, andere abenteuerliche Passagen über die Ozeanen zu finden. Dank der täglichen Berechnung von Längen- und Breitengrad waren Seeleute von nun an in der Lage, ihre Position mit Präzision zu bestimmen und damit neue und bisher unbekannte Gebiete zu erkunden und zu erobern. Das war genau das, was Kapitän James Cook tat, als er in den Jahren 1772 bis 1774 den Pazifik erkundete – an Bord seines Schiffes begleitet von einer Replika der Schiffsuhr H-4 von Harrison, gefertigt von dem englischen Uhrmacher Larcum Kendall.
Als Hommage an das visionäre Genie von John Harrison, einem Erfinder, der alle großen Fortschritte der Uhrmacherei während der Zeit der Aufklärung symbolisiert, widmet die Manufaktur Girard-Perregaux ihm in diesem Jubiläumsjahr das Modell Traveller Large Date, Moon Phase & GMT Tribute to John Harrison in einer auf 50 Stück limitierten Serie aus 18-karätigem Roségold.
Die 44 Millimeter große Uhr wird an einem Alligatorlederband getragen und bietet alle Funktionen, die für Reisende von Nutzen sind. Sie ist dem Vater der modernen Zeitmessung und dem Erfinder der Methode zur Berechnung der Längengrade auf See gewidmet. Um diesen seltenen Zeitmesser von gängigen Modellen abzuheben, hat sich Girard-Perregaux, die in der Herstellung von Uhren für Reisende so erfahrene Manufaktur, entschieden, ein besonderes Zifferblatt zu entwerfen. Zudem trägt die Uhr auf dem Gehäuseboden die Inschrift „Tribute to John Harrison“.
Das Zifferblatt wurde mit dem Ziel gestaltet, an den Beitrag John Harrisons an die Wissenschaft zu erinnern. Einer der Meridiane, die auf das Zifferblatt graviert sind, ist dank einer zusätzlichen Bearbeitung besonders betont. Diese Darstellung soll den original Nullmeridian illustrieren – gemäß dem Nullmeridian, der durch Greenwich in England läuft. Diesen Meridian nutzte Harrison zur Definition der Standardzeit und diese Zeit wurde von den Uhren angezeigt, die er erfand und die unerreichbar präzise waren. Zusätzlich und um die geographische Dimension des Modells zu betonen, hat sich Girard-Perregaux entschlossen, in die Anzeige der zweiten Zeitzone eine Karte von Westeuropa zu integrieren – in Schwarz auf einem anthrazitgrauen Hintergrund. Leuchtendes Rot markiert auf dieser Karte Großbritannien, das Heimatland von John Harrison, wo dank der Erfindungen des Uhrmachers und der Macht des Empire sich der Greenwich Meridian als Referenz für die Standardzeit für die ganze Welt befindet.
Ein interessantes Detail ist, dass der Nullmeridian auf dem Zifferblatt das Fenster der Mondphase durchzieht, deren realistische Darstellung auf einer kleinen Scheibe durch den anspruchsvollen Prozess der Metallplattierung erreicht wurde. Den Nullmeridian auch hier zu zeigen ist kein Zufall, sondern der Hinweis auf die Historie. Denn John Harrison war in einen Rechtsstreit mit dem königlichen Astronomen Nevil Makelyne verwickelt. Dieser war Mitglied im Board of Longitude und war daran interessiert, die Berechnung der Längengrade durch astronomische Verfahren zu fördern, insbesondere durch die Methode der Monddistanz.

Auf den Spuren der Geschichte
Uhrmacher waren zu allen Zeiten stolz darauf, Zeitmesser entwickeln zu können, die für viele Gelegenheiten von Nutzen waren. Jean-François Bautte, Gründer der Uhrenfirma, die im frühen 20. Jahrhundert beziehungsweise 1906 zur Marke Girard-Perregaux wurde, war ein Pionier auf dem Gebiet der Zeitmessung für Reisende. Schon 1820 entwickelte er eine Taschenuhr mit einem Uhrwerk, das auf einem Emailzifferblatt zwei verschiedene Zeiten zeigt, die unabhängig voneinander gestellt werden konnte. Später, um 1860 herum, entstand auf dem Höhepunkt der industriellen Revolution der Wunsch der neuen industriellen Führungselite, die Welt zu entdecken. Girard-Perregaux entwickelte daraufhin eine Taschenuhr, welche die lokale Zeit in fünf verschiedenen Hauptstädten der Welt zeigte: San Francisco, Montevideo, Rio de Janeiro, New York und Paris. Allerdings war erst mit dem Aufkommen der ersten transkontinentalen Eisenbahnen bei Wirtschaft und Wissenschaft die Idee entstanden, die Welt in einheitliche Zeitzonen zu unterteilen, um die Fahrpläne der Eisenbahnnetze koordinieren zu können. Schließlich schlug 1876 der Kanadier Sir Sandford Fleming vor, die Welt in 24 Zeitzonen zu je 15 Grad zu unterteilen. Obwohl es eine interessante Idee war, wurde der Vorschlag nur teilweise nach der Washingtoner Konferenz 1884 übernommen. Diese definierte ein universelles 24-Stunden-Zeitsystem, das damals um Mitternacht an jenem Meridian begann, der zu dieser Zeit am häufigsten genutzt wurde: Dennoch wurde diese Aufteilung erst ab dem frühen 20. Jahrhundert wirklich akzeptiert. Bis zu dieser Zeit gab es Uhren, die auf dem Zifferblatt zwei oder mehr Zeiten anzeigen konnten. Solche Modelle wurden zu einem enormen Erfolg, als das Reisen schneller wurde und sich das Telefon zunehmend ausbreitete. Beeinflusst von diesem Trend entwickelte der Genfer Uhrmacher Louis Cottier einen genialen Mechanismus zur Anzeige der Zeit in den 24 Hauptzeitzonen in Verbindung mit der Heimatzeit oder einer gewählten Zeitzone. Ab Mitte der 1950er Jahre setzte sich mit der Zunahme von Flugreisen und internationaler Kommunikation ein System durch, bei dem eine zweite Zeitzone auf einer 24-Stunden-Anzeige wiedergegeben wurde – bekannt unter der Abkürzung GMT (für Greenwich Mean Time). Seitdem wurde diese Indikation zu einer der beliebtesten Funktionen bei Uhrenträgern auf der ganzen Welt, die häufig reisen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.