Hublot und Ferrari : Big Bang

Im November letzten Jahres kündigten Hublot und Ferrari ihre neue Partnerschaft an, die die Schweizer Uhrenmarke zum exklusiven Uhrenpartner des italienischen Automobilherstellers macht. Bei dieser Vereinbarung geht es um weit mehr als Sponsoring, Lizenzen und die gemeinsame Realisierung von Produkten. Besiegelt wurde eine umfassende Zusammenarbeit, die sämtliche Aktivitäten von Ferrari abdeckt ‒ und diese sind zahlreich: „Official Watch“ von Ferrari, „Official Timekeeper“ von Ferrari, „Official Timekeeper“ von Scuderia Ferrari, „Official Watch“ von Scuderia Ferrari, „Official Timekeeper“ der Ferrari Challenge sowie Partner von Ferrari-Sonderanlässen, sowohl in Bezug auf das Markenimage als auch die Verkaufsaktivitäten. Konkret handelt es sich um einen fruchtbaren Austausch zwischen den beiden Marken und die gemeinsame Nutzung von Mitteln und Informationen. Angekündigt wurde die Zusammenarbeit durch Jean-Claude Biver, Chairman von Hublot, und Luca Cordero di Montezemolo, Präsident von Ferrari S.p.A., auf der internationalen Rennstrecke von Mugello bei Florenz anlässlich des Weltfinales der Ferrari Challenge, dem traditionellen Event zum Saisonabschluss des Hauses mit dem „springenden Pferd“.

 

5 Monate nach der Ankündigung ist es soweit. Hublot präsentiert an der Baselworld die erste Uhr, die aus der Zusammenarbeit mit Ferrari hervorgegangen ist.

 

Weiterentwicklung des unverwechselbaren Designs der Big Bang – erstmals seitdem die Uhr 2005 auf den Markt gebracht wurde. Neues Material und Weltneuheit: Magic Gold, Manufakturwerk UNICO ‒ die Big Bang Ferrari ist wie keine andere Big Bang. Da ist zuerst das Design der Big Bang, das zum ersten Mal seit ihrer Markteinführung im Jahr 2005 eine Weiterentwicklung erfährt. Mit 45,5 mm ist das Gehäuse größer, ihr Innenleben leistungsstärker, mechanischer. Die zylinderförmige Lünette sorgt für eine atemberaubende Tiefenperspektive mit Blick durch das Saphirglas hindurch auf das Uhrwerk. Weitere Merkmale sind die indexierte Krone mit dem H-Logo, das sich von selbst in der Achse ausrichtet, längliche Drücker, die wie die Fußpedalen eines Fahrzeugs auf einer Drehachse angebracht sind, Einsätze aus Kohlefaser im Gehäuseprofil, zwei auswechselbare Armbänder mit innovativem Schnellwechselsystem, dessen Prinzip von jenem der Sicherheitsgurte inspiriert ist und dessen Nähte wie immer bei Ferrari-Lederausstattungen farblich abgestimmt sind. Kurzum, alles wurde bis ins letzte Detail durchdacht und im Einklang mit den gemeinsamen Werten von Hublot und Ferrari entwickelt: Sport, Leistung und Technologie. Nichts ist überflüssig. Das Design muss funktional und rational sein.

 

Zifferblattseitig bei 9 Uhr ist das symbolträchtige springende Pferd diskret reliefartig hervorgehoben. Bei 3 Uhr befindet sich ein Minutenzähler ‒ ergänzt mit einem gelben Datumsfenster ‒, dessen Zeiger und Indizes von den Ferrari-Tachometern inspiriert sind. Sie widerspiegeln das sportliche Image des italienischen Automobilherstellers, bleiben aber gleichzeitig den unverkennbaren Merkmalen von Hublot treu. Das Manufakturwerk UNICO lässt sich mit einem 12-Zylinder-Motor von Ferrari vergleichen: DER Motor aus eigenem Hause und DAS Chronographenwerk aus eigener Manufaktur. Dies ist auch der Grund für die Wahl dieses Uhrwerks, das von Hublot in den eigenen Werkstätten entworfen und entwickelt wurde. Zum ersten Mal haucht es einer Big Bang Leben ein. Das Uhrwerk besteht aus nicht weniger als 330 Bauteilen und schlägt mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Zifferblattseitig ist es mit einem Säulenrad und einer horizontalen Doppelkupplung ausgestattet und die neue Schwungmasse erinnert an das Design der Ferrari-Felgen. Die Uhr weist eine Gangreserve von 72 Stunden auf und ist bis 100 Meter wasserdicht. Last, but not least handelt es sich in Bezug auf das verwendete Material um eine Weltneuheit: Hublot gibt sich für diese neue Uhr mit Ferrari-Emblem nur mit dem Besten aus seiner F&E-Abteilung zufrieden, dem berühmten Magic Gold, ein 18-karätiges kratzfestes Gold, das vor erst 3 Monaten aus der Gießerei von Hublot hervorgegangen ist. Alle Innovationen, die diese Uhr bereichern, unterstreichen ihre Verbindung mit der Automobilwelt und dürften diese Big Bang, die durch einzigartige Ausdrucksstärke und Mechanik besticht, zum neuen Aushängeschild machen. Das Konzept zieht sich bis zur Uhrenbox aus Aluminium weiter, die von einem Ventilhalter eines Automotors inspiriert und mit einem System zur Bewegung der Uhr ausgestattet ist.

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