KUDOKE: erstes Manufaktur Kaliber

Stefan Kudoke ist bekannt für seine außergewöhnlichen Uhren-Kreationen. Seit mehr als 10 Jahren fertigt er extravagante Skelettuhren mit feinen Gravuren, welche ausschließlich von Hand veredelt werden. Sein bekanntestes Modell – der „KudOktopus“ – hat mittleiweile weltweit unter Uhrensammlern Kultstatus erreicht. Die letzten Jahre waren davon geprägt, die Kunst des Handskelettierens zu perfektionieren.
Nun geht Stefan Kudoke einen Schritt weiter: mit der Entwicklung eines eigenen Manufakturwerkes.

Anregungen dafür fand er bei den alten Meistern – insbesondere der deutschenglischen Handwerkstradition im Bereich der Präzisionsuhrmacherei.
„Ich habe mich bewusst bei der Entwicklung unseres Werkes an der Gestaltung historischer englischer Taschenuhren inspirieren und die Formensprache in mein Uhrwerk einfließen lassen. Vor langer Zeit hatte ich mir einmal ein altes englisches Taschenuhrwerk gekauft, das lange in einer Schublade lag. Irgendwann fiel es mir wieder in die Hände – gerade, als sich die Idee eines eigenen Uhrwerkes konkretisierte.“

Schließlich gab es in der Vergangenheit intensive Kooperationen zwischen der deutschen und englischen Uhrmacherkunst. Es war der deutsche Diplomat und Astronom Hans Moritz von Brühl, welcher die englische Präzisionsuhrmacherei unterstütze, indem er z.B. Thomas Mudge förderte und sie schließlich nach Sachsen und Dresden brachte.

Damit setzte er einen bedeutenden Meilenstein für die noch heute berühmte sächsische Uhrenherstellung. „Ich möchte mit unserem neuen Uhrwerk an diese Tradition anknüpfen und die alten Meister ehren“ so Stefan Kudoke, dessen Wahlheimat und Wirkungskreis seit einigen Jahren Sachsen ist.
Aufbauend auf der Uhrwerksbasis Kaliber 1 kreiert KUDOKE eine neue Modelllinie, die das Spektrum der Kunstuhren erweitert, und dabei die typische Handschrift von handwerklicher Perfektion und gestalterischer Kreativität beibehält. Auch beim Manufakturwerk legt Stefan Kudoke sehr großen Wert auf die Veredelung der Komponenten von Hand. Sei es die Politur der Kanten an Brücken und Stahlteilen, die Gravuren oder die Oberflächenbehandlung der Räderbrücke mittels einer speziellen KUDOKE Reibetechnik – alle Schritte im Rahmen der Finissage werden ausschließlich  von Hand ausgeführt.

Technische Daten:
KUDOKE Kaliber 1
• Durchmesser 30 mm; Höhe 4,3 mm
• Stunden-, Minutenanzeige, kleine Sekunde bei 9 Uhr
• 28.800 Halbschwingungen/Stunde (4Hz)
• Handaufzug mit 46 Stunden Gangreserve
• Tangentialschrauben-Feinregulierung
• Amagnetische Hemmung mit Carl-Haas-Unruhspirale in Chronometerqualität
• KIF-Stoßsicherung
• 18 Rubine
• Aufwendig von Hand veredelt mit polierten Kanten, Zierschliffen, etc.
• Spezielle Technik zur Gratinierung der Brückenoberfläche von Hand gerieben
• Unruhkloben aufwendig von Hand graviert
• Aufgesetztes und verschraubtes Logoplättchen von Hand veredelt und von Hand mit
Logo Graviert

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