Personalisierte Eheringe sind hoch im Kurs

659176_web_R_by_Michaela Rupprecht_pixelio.deDie ersten Eheringe kannte man schon vor etwa 1.000 Jahren in Indien. In damaligen Zeiten hat der Bräutigam seiner Braut einen goldenen Faden als Zeichen der Liebe und Treue um den Finger gewickelt und dazu einen Liebesschwur gesprochen. Auch die Personalisierung der Ringe hat schon eine sehr lange Tradition, die bis in die europäische Antike hinein reicht. Damals handelte es sich meistens um Ringe aus Eisen, aber auch Goldringe wurden schon ziemlich populär. Ein Ehering symbolisiert die endlose Liebe und Treue, er soll zudem vor Krankheiten und Unglück schützen. Die Trauringe werden seit vielen Jahrhunderten mit persönlichen Gravuren versehen, was ihnen eine individuelle Note verleiht. Die meisten wollen ihren Ring auf der Innenseite eingravieren lassen, damit sie sich den Blicken Neugieriger entziehen können.

Verschiedene Arten der Gravur

Heutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, Eheringe mit entsprechender Gravur zu schmücken. Zu jedem Wunsch wird eine passende Gravur gefunden. Man kann zwischen folgenden Gravurarten wählen:

  1. Diamantgravur: Solche Gravur lässt sich auf verschiedene Arten umsetzen. Meistens werden die Schriften mittels modernen Maschinen mit Diamantmessern eingraviert. Ein Fachmann ist in der Lage, auch längere Texte oder sogar Gedichte zu gravieren, dafür nimmt er die gesamt Breite des Traurings in Anspruch.
  2. Lasergravur: Diese Gravurart gehört zu den modernsten Möglichkeiten, einen Trauring zu personalisieren. Mit einer Lasergravur werden viele Eigenschaften angesprochen, die für junge Menschen einen besonderen Wert haben. Dazu gehört unter anderen die Individualität, die Perfektion bei der Ausführung und die nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Lasergravur. Solche Trauringe haben danach auch einen hohen Nutzwert. Eine gute Empfehlung wäre hier zum Beispiel eine Gravur mit dem Namen und dem persönlichen Symbol, das könnte auch gut der Fingerabdruck der geliebten Person oder ein Monogramm sein. Eine Lasergravur bietet die höchste Präzision, mit der die feinsten Details hervorgehoben werden können. Eine Lasergravur ist tiefer als eine Diamantgravur und etwaige Tragespuren machen ihr nichts aus, sie ist auch viel robuster und beständiger, wenn man an dem Ring eine Größenänderung vornehmen will. Sehr in Mode ist seit einiger Zeit die Lasergravur, die die eigene Schrift widerspiegelt. Die Schrift muss dabei nicht perfekt, sondern eben authentisch und einzigartig aussehen. Die Handschrift ist ja ein unverkennbares Merkmal, man sollte sich dabei nicht verstellen oder versuchen, seinen Schreibstil zu verschönern.
  3. Handgravur: Sie ist die älteste Art, um ein Gegenstand zu gravieren, sie wird oft mit handschriftlicher Gravur verwechselt. Dabei werden mit einem Stichel per Hand die Späne aus einem Ring geschnitten, die dann Jahrzehnte lang zu sehen sind. Handgraveur ist heute ein selten ausgeübter Beruf, die Besten arbeiten immer noch mit den Werkzeugen, die zu Zeiten Albrecht Dürers üblich waren.
  4. Intarsiengravur: Diese Gravur-Art ist äußerst individuell und edel. Obwohl diese Technik ziemlich alt ist, ist sie bei den Trauringen noch nicht so populär. Bei diesem Verfahren werden beliebige Inhalte aus Gold nahtlos in einen Ehering eingefügt. Bevor es losgeht, entfernt man aus dem Ring den gewünschten Inhalt, der bis zu einem Millimeter tief sein kann. Die auf diese Weise entstanden Vertiefungen füllt man dann mit flüssigem Gold auf. Dabei ist wichtig, dass keine Poren oder Risse zurückbleiben. Zum Schluss werden die Ringe sauber poliert. Intarsiengravuren trifft man heute ziemlich selten, deswegen kann man mit so einem gravierten Ring eine gewisse Aufmerksamkeit genießen. Für diese Gravurart eignen sich jedoch nur Ringe aus speziellen Edelmetallen wie zum Beispiel Graugold (585) oder Platin (950).

Bild: persönliche Trauringe Copyright: Michaela Rupprecht  / pixelio.de

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