Platindesign: anspruchsvoll und exklusiv

Schmuck von Helene M. ApitzschAttraktiv macht  Platin auch seine Exklusivität, sagt die Münchner Designerin Helene M. Apitzsch: „Viele Kunden empfinden Platin an sich als Qualitätsmerkmal und suchen gezielt nach solchem Schmuck. Aber die meisten reizt das Design mit all den gestalterischen Vorteilen, die das seltene Edelmetall bei der Verwirklichung bietet.“ Und die sind scheinbar grenzenlos. Wohl nirgends sonst findet man eine solche Vielfalt an eigenständigen Entwürfen wie bei Platinschmuck. Das liegt in der Geschichte des Edelmetalls begründet: Die Entdeckung von Platin für modernen Schmuck ist relativ neu. Zwar gibt es schon seit  Ewigkeiten  Kleinodien  aus  dem  Metall,  aber  weil  es  so schwer zu bearbeiten ist, haben Goldschmiede es zunächst gemieden. Erst moderne Verfahren haben Platin seine schönen Seiten abgerungen und seit rund 35 Jahren konzentrieren sich immer mehr Hersteller auf dessen Verarbeitung für Schmuck. Das spiegelt sich in der Frische der Gestaltungen wider: zeitgemäß, mit einem Blick auf Langlebigkeit.
So sieht es Helene M. Apitzsch: „Ich stelle mir vor, ob ich selbst das Schmuckstück in 30 Jahren noch tragen würde. Und ich benötige Gestaltungs freiheit, denn ich möchte nicht immer im gleichen Stil arbeiten – das wäre langweilig.“ Und Carolin Teufel (Geschäftsführerin der Schmuckmanufaktur Henrich & Denzel in Radolfzell)  erklärt: „Unser Stil ist reduziert, die Formensprache klar und der Schmuck tragbar. Denn er muss auf Anhieb gefallen.“

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