TAG Heuer: 150 Jahre „Mastering Speed“

Vom Motorsport inspiriert, von Innovationsgeist getrieben: TAG Heuer ist der „Master of Speed“ der eidgenössischen Uhrenindustrie

TAG Heuer verdankt seinen Ruf als weltweit führende Premium-Sportuhrenmarke der Treue zu dem auch im Profi-Motorsport geltenden Wertekanon und savoir-faire: fortschrittliches Design und Material, hohe Leistung, ultimative Präzision, unübertroffene Zuverlässigkeit und kompromissloser Innovationsgeist.

Geschwindigkeit als gemeinsame Passion

TAG Heuers leidenschaftliches Verhältnis zur Geschwindigkeit geht zurück auf den Schweizer Uhrenbaupionier, der die Marke vor 150 Jahren gründete. Edouard Heuer war nicht nur ein Automobil-Enthusiast der ersten Stunde und begeisterter Anhänger des Pferderennsports, er war auch ein Visionär. Aus der frühen Erkenntnis heraus, dass die Welt sich rasch ändert und Maschinen die treibende Kraft dahinter sind, setzte er sein ganzes Können dafür ein, mit dieser Entwicklung Schritt zu halten. Schon bald konnte er die schnellsten, präzisesten und kompliziertesten Uhren bauen, die die Welt jemals gesehen hatte. Auch heute, 150 Jahre nach der ersten Kreation von Edouard Heuer, ist TAG Heuer als Innovationspionier der unangefochtene „Master of Speed“.

Diese Meisterschaft kommt nirgendwo stärker zum Tragen als in der rasanten und sich ständig weiterentwickelnden Welt des Profi-Motorsports. Als Sponsor und offizieller Zeitnehmer gehört TAG Heuer heute zu den führenden Akteuren in der Formel 1, beim Indy 500, den 24 Stunden von Le Mans, beim Monaco Grand Prix und in der Rallye-Weltmeisterschaft. Als erste Uhrenmarke hat TAG Heuer Bordchronographen für Sportwagen konstruiert, als Partner und Sponsor mit Rennfahrern und einem Formel-1-Team zusammengearbeitet und Zeitmesser mit einer Präzision von Zehntel-, Hundertstel-, Tausendstel- und Zehntausendstelsekunden entwickelt.

Die Verbindung der Marke zum Motorsport reicht jedoch weit über reine Technik hinaus. So pflegt TAG Heuer in ganz besonderem Maße die Beziehung zu Persönlichkeiten dieses Sports. Alle großen Rennfahrer – von Juan Manuel Fangio bis Ayrton Senna, von den Formel-1-Weltmeistern Lewis Hamilton und Jenson Button des Rennstalls Vodafone McLaren Mercedes bis zum Audi-Le-Mans-Team und zu Sébastien Ogier, dem neuen Star der Rallye-Weltmeisterschaft – sind Teil der TAG Heuer-Legende. Als Markenbotschafter schätzen diese Spitzensportler nicht nur die Produkte, sondern testen diese auch bei atemberaubenden Geschwindigkeiten auf den schnellsten Rennstrecken der Welt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Uhrenbauexperten ein. Die Designer, Ingenieure und Facharbeiter von TAG Heuer nutzen die Praxiserfahrung der Rennfahrer für die Entwicklung neuer Funktionen und Details mit noch höherer Leistung und Präzision.

Dieses Jahr ist keine Ausnahme: Im Rahmen der Feierlichkeiten des TAG Heuer-Jubiläums „Mastering Speed for 150 Years“ stellt die Uhrenbaulegende neue Modelle vor, die mehr denn je die enge Verbindung zu den Besten des Motorsports widerspiegeln.

Die Carrera-Heritage-Kollektion

1963 begann Jack W. Heuer, der Sohn von Charles-Edouard Heuer, mit der Arbeit an einem neuen, eigens für Fahrer und Motorsport-Enthusiasten konzipierten Chronographen. Als begeisterter Anhänger dieses Sports wusste er genau, worauf es ankam: ein breites, leicht ablesbares Zifferblatt in einem stoßfesten und wasserdichten Gehäuse, das extremen Beanspruchungen standhielt. Das Resultat lag im darauffolgenden Jahr in Form der Carrera vor: eines mechanischen Chronographen mit Handaufzug. Der Name nahm Bezug auf die Carrera Pan Americana, ein legendäres Langstreckenrennen in den 1950er Jahren, das in fünf Tagen über 3.300 Kilometer (2.100 Meilen) quer durch Mexiko führte. Die Carrera – die spanische Bezeichnung für einen „Wettkampf mit höchsten Anforderungen“ – war das damals prestigeträchtigste und gefährlichste Langstreckenrennen und ein Inbegriff für Spannung, Gefahr, Abenteuer und Heldenmut.

Es war der passende Name für Jacks bislang ehrgeizigste Kreation. Mit der eleganten Schlichtheit ihres optimierten Zifferblattdesigns wurde die Carrera zu einem durchschlagenden Erfolg und läutete ein goldenes Zeitalter der Kreativität und Innovation für die Marke Heuer ein. Zu den ersten Trägern gehörten alle Fahrer der Scuderia Ferrari – Legenden wie Carlos Reutemann, Clay Regazzoni, Jacky Ickx, Niki Lauda, Mario Andretti, Gilles Villeneuve und Jody Scheckter. Andere Motorsportgrößen der 1970er Jahre, wie Jo Siffert, Ronnie Peterson, Emerson Fittipaldi, Denis Hulme und John Surtees, zählten ebenfalls zu den Liebhabern dieser Uhr. Auch Jack W. Heuers absolute Lieblingsuhr, die äußerst seltene Carrera 18 Karat Gold, stammt aus dieser Zeit.

Neue Editionen und Innovationen hielten die Faszination dieser Uhrenlegende in den 1990er Jahren und bis ins 21. Jahrhundert hinein lebendig. Zum Motorsport als fortdauernde Inspiration gesellt sich bei der Carrera uhrmacherisches savoir-faire als Motivation. Jüngstes Beispiel für die Vorreiterrolle ist der im letzten Jahr lancierte Chronograph Carrera Calibre 1887 – TAG Heuers erstes in großer Stückzahl gefertigtes Manufaktur-Chronographenwerk mit integriertem Säulenrad. Dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst wurde beim Grand Prix de l’Horlogerie de Genève 2010 als beste Uhr in der Kategorie „La Petite Aiguille“ ausgezeichnet.

Auch 2011 sorgt TAG Heuer mit unkonventionellen Produkten für Furore und präsentiert die Carrera-Heritage-Kollektion. Sie umfasst eine Uhr und einen Chronographen in einem klassischen, dem großen Erbe der Carrera verpflichteten Design.

Die Carrera-Heritage-Kollektion:

Carrera-Heritage-Calibre-6-Uhr (39 mm)

Carrera-Heritage-Calibre-16-Chronograph (41 mm)

Die Carrera-Heritage-Kollektion setzt die legendärste Uhr des Motorsports vor dem Hintergrund von 150 Jahren Uhrmachertradition erneut fulminant in Szene. Das Design ist nicht „retro“, sondern klassisch: Die charakteristischen Elemente eines goldenen Zeitalters des Uhrenbaus werden respektvoll und liebevoll neu interpretiert. Das Gehäuse erstrahlt ebenso wie das monochrome TAG Heuer-Logo in einem hochglanzpolierten Finish. Einige Versionen besitzen tiefblaue polierte Zeiger. Das Zifferblatt ist im exquisiten „Flinqué“-Stil gearbeitet, Bund und Zähler präsentieren sich mit klassischer Minuterie. Sogar die Zeigerform orientiert sich exakt am historischen Vorbild. Für die polierten und erhabenen arabischen Ziffern stand allerdings ein anderer TAG Heuer-Klassiker Pate: eine Heuer-Uhr von 1945. Von ihr stammen auch Drücker, Zahlen, Krone and Indizes.

Die Carrera-Heritage-Kollektion gibt es in zwei Versionen: als Uhr (39 mm) mit dem Automatikwerk Calibre 6, einem Zähler für die kleine Sekunde in Azurage-Prägung und einer Datumsanzeige bei 6 Uhr sowie als Chronograph (41 mm) mit dem Automatikwerk Calibre 16 und drei Totalisatoren in Azurage-Prägung auf dem Zifferblatt. Erhältlich sind Ausführungen in Edelstahl, Edelstahl mit Gold sowie Edelstahl mit Rotgold. Bei allen erlaubt ein Gehäuseboden aus Saphirglas den Einblick in das mechanische Innenleben des Werks. Das Armband ist in einer Ausführung aus hochwertigem Alligatorleder mit Edelstahl-Faltschließe und Sicherheitsdrückern sowie in einer Ausführung aus satiniertem und poliertem Edelstahl (5-reihig) verfügbar. Beide Versionen sind wasserdicht bis 100 Meter. Für höchste Ansprüche ist die Uhren-Version in einer Ausführung aus massivem Rotgold mit elegantem Lederarmband und Rotgold-Dornschließe erhältlich.

MONZA Calibre 36 Automatik Chronograph (38 mm)

TAG Heuer ist dank bahnbrechender Kreationen wie dem „Mikrograph 1/100th of a Second Chronograph“ in puncto Schnelligkeit einsamer Spitzenreiter der Schweizer Uhrenindustrie. Die mit Abstand schnellste Strecke im Motorsport ist Monza, wo der Große Preis von Italien im Rahmen der Formel-1-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. TAG Heuers Verbindung zu diesem legendären Grand Prix reicht zurück zu einem warmen Septembertag im Jahr 1975, an dem der Schweizer Fahrer Clay Regazzoni als Erster die Ziellinie in Monza passierte. Sein Teamkollege Niki Lauda kam als Dritter ins Ziel und gewann dennoch die Formel-1-Weltmeisterschaft für Ferrari. Auf beiden Rennwagen prangte der Name „HEUER“ – die Marke fungierte seit 1971 als offizieller Zeitnehmer des Teams. Als Hommage an diesen denkwürdigen Sieg überarbeitete Jack W. Heuer ein aufregendes kissenförmiges Modell aus den 1930er Jahren in einer limitierten Edition. Der mit einem Hochgeschwindigkeitswerk Calibre 15 ausgestattete Chronograph trug über dem Heuer-Logo oben auf dem Zifferblatt den Namen „MONZA“. Die neue Kreation wurde zu einer der begehrtesten Uhren der Marke.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends wurde die Monza im Rahmen der Heuer-Classic-Kollektion neu aufgelegt und dann zu einer vollständigen Modellserie ausgebaut, bestehend aus Uhren mit dem Werk Calibre 6 und Chronographen, sowohl mit dem Uhrwerk Calibre 17 als auch dem Calibre 36. Jedes Stück der Serie trug das TAG Heuer-Logo anstelle des ursprünglichen Heuer-Logos auf dem Zifferblatt. Bis heute zählt die Monza zu den begehrtesten Sammlerstücken.

Die langersehnte Neuauflage der Monza ist ab Juni 2011 erhältlich. Die auf 1911 Exemplare limitierte Edition (eine Hommage an den berühmten „Time of Trip“-Bordchronographen von 1911) des Monza-Chronographen würdigt die goldenen Zeiten des Hauses Heuer und die Ästhetik der 1970er-Jahre: kissenförmige Lünette, blaue Zeiger auf weißem Zifferblatt, großzügig dimensionierte arabische Ziffern und Zeiger mit Leuchtmarkierungen aus „Old Rhodium“ und „Chemin de fer“-Indizes an den Zählern. Der Totalisator für die kleine Sekunde befindet sich bei 9 Uhr, der Chronographen-Minutenzähler bei 3 Uhr. Trotz der klassischen Krone und des vom Original entlehnten Heuer-Logos handelt es sich nicht um eine Replika- oder Retro-Edition. Denn im Inneren tickt das blitzschnelle Uhrwerk Calibre 36 – neben dem Mikrograph das branchenweit schnellste Uhrwerk. Den dafür nötigen Platz bietet ein neues, dickeres Gehäuse (38 mm), dessen verschraubter Boden aus Saphirglas gefertigt und mit einer eingravierten Seriennummer „N° XXXX/1911“ versehen ist. Das klassische Heuer-Emblem ziert auch die Innenseite des braunen Lederarmbands und die Faltschließe. Eine durch und durch puristische Uhr. Wie die Kreationen der Carrera-Heritage-Kollektion schöpft auch die neue Monza aus mehreren Inspirationsquellen. Neben der Original-Monza ist es in diesem Fall ein faszinierendes Modell aus dem Jahr 1925.

Copyright ©2011 TAG HEUER

 

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