TAG Heuer MIKROGIRDER

TAG Heuer MIKROGRIDER

Er ist einfacher, schneller und effizienter als die Fachwelt je zu träumen gewagt hätte, unempfindlich gegenüber den Einflüssen der Schwerkraft und birgt ein erheblich verringertes Risiko für isochrone Messfehler, er ist einfacher zu fertigen und nach heutigem Stand in der Lage, die Zeit mit der phänomenalen Präzision der 5/10.000stel Sekunde zu messen ‒ ein noch höherer Grad an Präzision ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen …

 

TAG Heuer revolutioniert die über drei Jahrhunderte etablierte Tradition des mechanischen Uhrwerks mit Unruh-Spiralfeder-System und ersetzt diese durch eine völlig neue Mechanik. Die legendäre Schweizer Uhrenmarke präsentiert heute einen Konzept-Chronographen mit der Messgenauigkeit der 5/10.000stel Sekunde und 1.000 Hz, d.h. 7.200.000 Halbschwingungen pro Stunde!

 

2010 präsentierte TAG Heuer mit dem Grand Carrera Pendulum Concept das weltweit erste mechanische Uhrwerk, bei dem die herkömmliche Spiralfeder durch Magnete ersetzt wurde. Nach dem Chronographen TAG Heuer Calibre 360 (2005) mit einer Frequenz von 50 Hz und der Mess- und Anzeigegenauigkeit einer Hundertstelsekunde unterstrich die noch in der Entwicklung befindliche Pendulum Concept 6Hz die konkurrenzlose Führungsposition von TAG Heuer im Bereich der Hochfrequenz-Zeitmessung.

2011 brachte TAG Heuer mit dem MIKROTIMER FLYING 1000 den weltweit ersten mechanischen Chronographen mit 500 Hz auf den Markt. Der Mikrotimer besticht durch ein revolutionäres mechanisches Uhrwerk ohne Unruh-System mit zwei Hemmungen, das mit 3,6 Millionen Halbschwingungen pro Stunde oszilliert – 125 Mal schneller als ein herkömmlicher Schweizer Chronograph. Der zentrale Chronographenzeiger rotiert 10 Mal pro Sekunde um die eigene Achse. Der zwischenzeitlich mit Erfolg vermarktete Mikrotimer wurde beim Grand Prix d’Horlogerie de Genève 2011 zur Schweizer Sportuhr des Jahres gekürt. Dies war bereits das 7. Mal in 10 Jahren, dass Technik und Design aus dem Hause TAG Heuer von der Genfer Jury auszeichnet wurden.

Nun folgt mit dem revolutionären MIKROGIRDER der bislang herausragendste Meilenstein in der Geschichte der legendären Schweizer Uhrenmarke. Mit dieser bahnbrechenden Technologie wird das Herzstück einer Uhr ‒ das Uhrwerk ‒ von Grund auf neu definiert. Im Gegensatz zur Pendulum oder dem Mikrotimer bedeutet der MIKROGIRDER eine völlige Abkehr vom herkömmlichen, von Christiaan Huygens konzipierten Spiralfeder-System, das auch nach drei Jahrhunderten nach wie vor in der gesamten mechanischen Uhrenindustrie vorherrschend ist.

 

WETTLAUF MIT DER ZEIT: TAG HEUERS UNERMÜDLICHES STREBEN NACH PRÄZISION

Seit mehr als 150 Jahren hat sich TAG Heuer einem einzigen Ziel und einer einzigen Mission verschrieben: die Menschheit mit möglichst präzisen mechanischen Zeitmessern zu versorgen.

 

Innerhalb der Schweizer Uhrenindustrie wird diese Präzision durch die offizielle Schweizer Kontrollstelle für Chronometer (Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres, COSC) bestätigt. Die daraus resultierende Zertifizierung bezieht sich jedoch nur auf die Zeitmessung (HMS – Stunden-Minuten-Sekunden), nicht jedoch auf die Chronographen-Funktion.

Um die erstklassige Qualität und Präzision der Chronographen sicherzustellen, arbeitet TAG Heuer derzeit an der Entwicklung eines Referenzprotokolls, das demnächst den höchstmöglichen Qualitätsstandard festlegen soll. Für eine erfolgreiche Umsetzung benötigt TAG Heuer Zugang zu absolut präzisen Zeitmessgeräten – diese müssen mindestens zehn Mal genauer sein als jeder handelsübliche Chronograph. Dies ist einer der wichtigsten Gründe, warum der Forschungs- und Entwicklungsbereich von TAG Heuer im 21. Jahrhundert so zielstrebig daran gearbeitet hat, die Grenzen im Hochfrequenzbereich immer weiter nach oben zu schrauben … von 4 Hz auf 1.000 Hz in nur 7 Jahren!

 

TAG HEUER: DIE ÜBERWINDUNG TRADITIONELLER GRUNDSÄTZE

Das Uhrwerk einer herkömmlichen mechanischen Uhr funktioniert mit Hilfe einer Unruh und einer Spiralfeder nach dem 1675 von Christiaan Huygens erfundenen Prinzip. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die einzelnen Komponenten des Systems verändert, verbessert, optimiert und erweitert, doch bis heute basiert jede Neuerung weiterhin auf Huygens’ ursprünglichem System und entspricht eher einem Kompromiss als dem Idealzustand. Das Huygenssche Prinzip ist sehr zuverlässig und ästhetisch, hat jedoch Grenzen: Präzision, Empfindlichkeit gegenüber Schwerkrafteffekten, Ausdehnung bei Wärme sowie die faktische Unmöglichkeit, jemals eine höhere Frequenz als 500 Hz zu erreichen.

Um diese Grenzen zu überwinden und der Schweizer Uhrmacherkunst einen neuen, beeindruckenden Qualitätsvorsprung zu verschaffen, haben die preisgekrönten Ingenieure und Uhrmacher von TAG Heuer eine radikale Entscheidung getroffen: die Spiralfeder und Unruh einfach wegzulassen und, ausgehend von einem bislang nicht existierenden mechanistischen Prinzip, das mechanische Uhrwerk völlig neu zu definieren. Sie folgten damit dem Beispiel von Christian Huygens, dem dies vor mehr als 3 Jahrhunderten so erfolgreich gelungen war.

TAG HEUER MIKROGIRDER: DER ERSTE SCHRITT AUF DEM WEG ZU ULTIMATIVER PRÄZISION

Der im eigenen Haus, in den Ateliers und Werkstätten im Schweizer La Chaux-de-Fonds konzipierte, entwickelte und gefertigte MIKROGIRDER besitzt das schnellste mechanische Uhrwerk, das jemals gefertigt und getestet wurde. Im Hinblick auf die Art und Weise, wie mechanische Energie erzeugt, gespeichert und reguliert wird, stellt der MIKROGIRDER eine drei Jahrhunderte alte Tradition der Uhrmacherkunst auf den Kopf und markiert den Beginn einer vielversprechenden neuen Ära in der Uhrenindustrie, mit neuartigen Uhrwerken von bislang unerreichtem Leistungs- und Energiesparpotential, die immer kleinere Sekundenbruchteile mit höchster Präzision messen.

Mit der beispiellosen Messgenauigkeit der 5/10.000stel oder 1/2.000stel Sekunde verblüfft der MIKROGIRDER durch ein völlig neuartiges Regulationssystem – ein Kupplungsklingen-System, das von einer schwingenden Klinge mit einem linearen Oszillator gesteuert wird (im Vergleich zur spiralförmigen Optik einer klassischen Spiralfeder) und zeitgleich mit einem sehr kleinen Winkel schwingt. Im Gegensatz dazu beträgt der Schwingungswinkel einer herkömmlichen Uhr bis zu 320 Grad.

Dies hat zahlreiche Vorteile. In einem klassischen Spiralfeder-System ist der massebedingte Schwerkrafteffekt ein wesentlicher Schwachpunkt. Beim MIKROGIRDER entfällt dieses Problem komplett. Ohne Amplitudenverlust lässt sich die Frequenz des Werks ohne Überlastung der Energieversorgung in einem sehr großen Frequenzbereich modulieren. Das Ergebnis ist ein erheblicher Gewinn an Präzision (Division der Zeit) und Leistung (Frequenzgenauigkeit und -stabilität). Durch die Leistungsfähigkeit des MIKROGIRDER können TAG Heuer-Chronographen künftig extrem hohe Frequenzspektren erreichen, die vorher undenkbar erschienen. Für diese bahnbrechende Neuerung wurden zehn Patente angemeldet.

ULTRAHOHE FREQUENZEN IN BISLANG UNERREICHTEM AUSMASS

Die Statistik ist beeindruckend: 1.000 Hz = eine Zweitausendstelsekunde = fünf Zehntausendstelsekunden = 7.200.000 Halbschwingungen pro Stunde. Zum Vergleich: Der Wert einer herkömmlichen Uhr liegt bei 4 Hz bzw. gerade einmal 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Der MIKROGIRDER ist somit 250 Mal so schnell!

Das Dual-Frequenz-System des MIKROGIRDER sichert eine präzise Zeitmessung über zwei unabhängige Ketten. Interferenzen zwischen dem „Normal-“ und „Hochfrequenzmodus“ sind dabei ausgeschlossen, was zu höherer Präzision und Messgenauigkeit führt. Weitere Pluspunkte sind eine verbesserte Gangreserve und ein deutlich geringerer Verschleiß, da der Hochfrequenzmodus nur auf Abruf funktioniert und nicht permanent aktiviert ist. Und nicht zuletzt besticht das Dual-Frequenz-System durch eine herausragende Ablesbarkeit. Die jeweils kleinste Zeiteinheit – Hundertstel-, Tausendstel- und Zweitausendstelsekunde (fünf Zehntausendstelsekunden) – wird von einem zentralen Zeiger angezeigt, der nicht weniger als 20 Mal pro Sekunde um die eigene Achse rotiert. Analog zum Mikrotimer Flying 1000 ermöglicht die Zifferblattanzeige das schnelle und mühelose Ablesen dieser unglaublichen Messergebnisse mit Hilfe von drei Skalen ‒ zwei im äußeren Bereich und eine Skala für die fünf Zehntausendstelsekunden oder Zwei-tausendstelsekunden bei 6 Uhr.

MEHR DENN JE BEHERRSCHT TAG HEUER DIE MESSUNG KLEINSTER SEKUNDENBRUCHTEILE MIT HILFE EINER SYMBIOSE AUS „TECHNOLOGIE UND DESIGN“

Als bahnbrechende Innovation bietet der TAG HEUER MIKROGIRDER eine völlig neue Qualität auf dem Gebiet der Hochfrequenz-Zeitmessung ohne jegliche Einbußen an Präzision und Effizienz und markiert damit einen enormen technischen Fortschritt. Der mögliche Nutzen für die Design- und Funktionseigenschaften künftiger Chronographen ist gegenwärtig noch gar nicht abzusehen – und TAG Heuer gibt einmal mehr die Richtung vor.

Seiner Philosophie von „Technologie und Design” folgend, hat TAG Heuer dieses Meisterwerk der Uhrmacherkunst in ein neuartiges Gehäuse von faszinierendem asymmetrischem Design integriert. Die Platzierung der Krone bei 12 Uhr erinnert an die Hundertstelsekunden-Stoppuhren der 1920er Jahre, insgesamt jedoch präsentiert sich das Design ausgesprochen avantgardistisch. Die unkonventionelle Form und die offene Gestaltung erleichtern das Ablesen, während das Design des Zifferblatts einen Einblick in das Starter-Nabenbremsen-System „in Aktion“ ermöglicht. Die neue meisterhafte Konzeptuhr von TAG Heuer könnte es durchaus in den Handel schaffen ‒ ebenso wie die meisten ihrer Vorgänger in den letzten 10 Jahren, darunter die Monaco V4, die Calibre 360, die Monaco Twenty Four, der Mikrograph 1/100th und der seit Ende 2011 erhältliche Mikrotimer Flying 1000.

 

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