Trauringe: Was man beim Kauf beachten sollte

13-09-070-006Ein Schmuckstück für die Ewigkeit: In einer schnelllebigen Gesellschaft wie der unseren, in der ein Trend dem nächsten folgt, scheint so eine Anschaffung weniger nötig. Bei einem bestimmten Schmuckstück jedoch ist das wichtiger denn je: dem Ehering.

Trauringe und Eheringe sind im besten Fall für die Ewigkeit gemacht. Sie symbolisieren die Liebe der Partner und ihre Verbundenheit zueinander. Daher ist eine gründliche Überlegung vor dem Kauf deutlich wichtiger, als wenn es sich nur um ein neues Armband oder eine Uhr als Geschenk handelt. Bei der großen Auswahl sind manche Paare jedoch überfordert und wissen nicht genau, worauf sie beim Kauf achten sollten. Hier einige Tipps, die die Auswahl erleichtern.

Vor dem Kauf: Planung und Beratung

Sich knapp vor der Verlobung oder vor dem Ja-Wort erst zu überlegen, welche Ringe man schön findet, und sich dann mit einem Juwelier auseinanderzusetzen, ist machbar, aber nicht empfehlenswert. Zur Herstellung von Ringen, die individuell und angepasst sein müssen, braucht es mindestens 14 Tage. Juweliere empfehlen, mindestens drei Monate vorher mit den Überlegungen zu beginnen. Wer ganz unverfänglich Anregungen haben möchte, kann im Internet stöbern. Die Shops haben meist eine sehr große Auswahl und können zum Beispiel nach Themen wie romantisch, verspielt, klassisch oder glamourös sortiert werden und erleichtern damit die Suche.

Anschließend sollte mit dem Juwelier über das Material und die individuelle Gestaltung wie Edelsteine oder Gravuren gesprochen werden. Diese Faktoren entscheiden den Preis der Ringe und sind daher nicht unerheblich. Erfahrene Schmuckhändler können bei knapper Kasse gut beraten. Wer z.B. Platin für die Ringe sehr schön findet, es sich aber nicht leisten kann, wird auch mit Palladium zufrieden sein. Dennoch gilt grundsätzlich, dass zu viel Geiz beim Kauf der Eheringe unangebracht ist – schließlich sind die Ringe für die Ewigkeit und sollten daher auch die Ewigkeit überstehen können.

Der wichtigste Faktor beim Kauf von Eheringen ist der Tragekomfort. Die Ringe werden täglich getragen und sollten deswegen besonders bequem sitzen.

Trauringe: Die Trends

Welche Art der Form, des Metalls, der Verzierung und Gravur es sein wird, ist von Paar zu Paar verschieden. In den letzten Jahren haben sich dennoch Trends entwickelt.

Metalle: Gold und Silber kommt bei Eheringen nie aus der Mode, doch aus den Nischen heraus hat sich nun auch Platin zu einem angesagten Metall für die Liebesringe entwickelt. Besonders exotisch ist der Trend zum Rot- bzw. Roségold. Das Gold mit sanfter Kupfernote entfaltet seine volle Wirkung bei dunkler Haut.

Steine: Diamanten im Ehering für die Dame waren schon immer beliebt. Nun jedoch wird es immer opulenter. In Verbindung mit geschwungenen Linien tritt der Ring ins Rampenlicht. Auch Männer sind selbstbewusster beim Tragen der Trauringe geworden. Die breiten Modelle werden mit zarten Kanten von Diamanten verziert. In blauen Tönen wirkt das besonders ansehnlich.

Gravuren: Gravuren werden immer persönlicher. Namen, Daten oder Symbole werden heutzutage mit einem Laser eingraviert, was es möglich macht, auch sehr exotische Wünsche zu verewigen. Die eigene Handschrift wird gern gewählt. Die Gravur muss auch nicht mehr innen sitzen: Wer sie außen trägt, zeigt, wie stolz er ist.

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1 Kommentar

  1. Dem Artikel kann ich bezüglich der Materialien nicht zustimmen. Für mich ist Silber als Material für Trauringe nicht geeignet, weil es anlaufen kann. Außerdem ist es deutlich weicher, als Legierungen aus Gold, Palladium oder Platin. Insbesondere dann, wenn der Hersteller über spezielle Verfahren verfügt, Trauringe zu härten.

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