Vintro Watches: Le Mans 1952 Chronograph

Retro-Uhren & Microbrands – zwei anhaltende Trends, die so manchem etablierten Uhrenhersteller Kopfschmerzen bereiten. Denn: Seit einigen Jahren nimmt die Zahl kleiner, feiner und schnell erfolgreich werdender Uhrenmarken zu. Insbesondere in den Preiskategorien unter 1.000 und 500 Euro. Grund für den Erfolg: Hinter den neuen Labels stecken mitunter echte Uhrenenthusiasten und Sammler von Vintage-Uhren, die sehr genau wissen, was sich andere Uhren-Fans weltweit wünschen – und es kurzerhand in Kleinauflagen produzieren. Crowdfunding-Plattformen machen es möglich. Einer dieser langjährigen Uhrensammler und Neugründer ist Uli Baka von Vintro Watches. Im Sommer 2019 finanzierte er auf Kickstarter erfolgreich den Retro-Chronograph Le Mans 1952. Seit kurzem ist der auf je 500 Stück limitierte, in Pforzheim gefertigte und in drei Zifferblatt-Varianten verfügbare Zeitmesser auf Vintro-Watches.de erhältlich. Die mechanische Automatik-Version liegt bei 599 Euro – die Quarz-Variante bei 269 Euro.

Viel Uhr fürs Geld – historisches Uhrwerk in die Neuzeit gebracht Schweizer Uhrwerke stehen für Qualität und Zuverlässigkeit – haben jedoch ihren Preis. Aus diesem Grund greifen Microbrands wie Vintro Watches gern zu „vergessenen“ Werken, deren Background meist nur Vintage-Sammlern bekannt ist. So schlägt im Le Mans 1952 Automatik-Chronograph offiziell ein Seagull ST1940 – tatsächlich verbirgt sich dahinter ein modernisiertes Venus 175. Ein Schweizer Vintage-Kaliber und Klassiker, dessen Produktion in den 60er Jahren ins Ausland verkauft wurde. Davor kam es bei bekannten Schweizer Uhrenmarken zum Einsatz. Nun also in einer modernen sowie veredelten Automatik-Version mit gebläuten Schrauben und perliertem Rotor im Le Mans 1952. Dank eines Saphirglasbodens kann man diesem schönen Schaltradchronographen sogar bei der Arbeit zusehen. Kurzum: Für den Preis von 599 Euro bekommt man hier viel mechanische Uhr – inklusive Uhrenhistorie.


Bei der Quarz-Variante setzt Vintro ebenfalls auf einen besonderen Antrieb: Auf das bewährte Meca-Quarz-Werk (VK64A) von Seiko. Ein Hybrid-Werk mit mechanischem Chronographen-Modul, das unter Uhrenfans sehr beliebt ist. Nicht nur wegen seiner technischen Details, sondern vor allem wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses, das Chronographen mit diesem Werk bieten.
Nostalgisch: Telemeter – die Funktionsweise
Eine weitere Besonderheit des Le Mans 1952 ist das Telemeter-Design, das in Form einer roten Skala auf dem Zifferblatt zu finden ist – zusätzlich zu der für Racing-Chronographen typischen Tachymeter-Skala (Geschwindigkeitsmessung).
Die rote Telemeter-Skala ermöglicht es, die Entfernung zu ermitteln, die ein akustisches Signal in der Ferne bis zur eigenen Position zurücklegt. Oder anders: Mit ihr lässt sich zum Beispiel die Entfernung eines Gewitters ermitteln. Dazu startet man den Chronograph, wenn es blitzt und stoppt ihn, wenn etwas später der Donner zu hören ist. Über den Sekundenzeiger kann man nun auf der Telemeter-Skala ablesen, wie weit das Unwetter noch entfernt ist. Diese Funktion kam früher vor allem beim Militär zum Einsatz. Mittels Mündungsfeuer und Kanonengeräusch ließ sich
die Entfernung des Gegners ermitteln.


Reichlich Zubehör & ein guter Zweck
Jeder Vintro Le Mans 1952 Chronograph kommt mit Wechselbändern inklusive. Bei der Automatik-Version sind es gleich drei Bänder – ein Edelstahl-, ein Textilband plus ein Band nach Wahl. Dazu gibt es ein Bandwechselwerkzeug und Ersatzfederstege.
Bei der Quarz-Version sind es ein Band nach Wahl plus ein Textilband. Zudem kommt jede Uhr in einer aufwändigen Box.
Doch nicht nur zukünftige Besitzer profitieren beim Kauf einer Vintro-Uhr, sondern auch die Stuttgarter Hilfsorganisation STELP e.V. Vintro spendet für jede verkaufte Uhr fünf Euro an die soziale Einrichtung. Mehr dazu: https://vintro-watches.de/engagement

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.