VULCAIN stellt das neue Cricket-Kaliber V-40 vor

München, 31. Mai 2016. Die Schweizer Uhrenmanufaktur Vulcain nimmt in der Welt der Haute Horlogerie eine besondere Stellung ein. Mit einer reichhaltigen und vielfältigen Geschichte von mehr als 150 Jahren, vermochte sich die in Le Locle ansässige Marke mit ihrem Angebot an klassischen Zeitmessern im Uhrenmarkt zu behaupten – vor allem durch die Entwicklung des Cricket-Weckeruhrwerks. Nach seiner Einführung im Jahr 1947 setzte sich dieses Kaliber rasch als wichtige uhrentechnische Neuerung durch. Die Cricket-Uhr prangte schon bald am Handgelenk bedeutender Persönlichkeiten.

Seither hat Vulcain diese bahnbrechende Konstruktion, die die DNA der Marke geblieben ist, unablässig weiterentwickelt.
Auf der Baselworld 2016 wurden die neusten Modelle der Kollektion 50s Presidents’ Watch bereits vorgestellt. Sie entsprechen auf vollendete Weise den grafischen Codes der Marke, indem sie Schlichtheit gekonnt mit Eleganz verbinden. Kennern fällt die Besonderheit der beiden dezentral angeordneten Zeiger sofort auf. Eine große Veränderung, denn alle Cricket-Weckeruhren waren bisher immer mit vier Zeigern aus der Mitte für Stunde, Minute, Sekunde und Weckzeit ausgestattet. Der Motor dieser Zeitmesser, das berühmte Cricket-Kaliber, wurde modifiziert und verbessert.
Gezielte Änderungen für eine technische Optimierung
Wie ging man vor, um bei diesem Kaliber nicht nur die Sekunde und die Weckzeit an unterschiedlichen Positionen auf dem Zifferblatt anzuzeigen, sondern auch eine technische Verbesserung zu ermöglichen?
Dezentrierte Zeiger für die Sekunde und den Wecker
Das Räderwerk für die Sekunde sowie jenes für das Weckerschlagwerks wurden so verändert, dass diese beiden Zeiger dezentriert angeordnet werden konnten. Dafür wurde die Höhe der Achse geändert und der Lagerstein des Sekundenrads ausgewechselt. Da die zentrale Sekunde entfiel, wurden die Lager der Minutenradbrücke modifiziert und die Zeigerstifte entfernt. Abschließend wurde die Höhe des Weckerrads reduziert.

Noch mehr Gangreserve
Für Vulcain war es entscheidend wichtig, beim Cricket-Kaliber mehr Gangreserve bieten zu können. Deshalb wurde die Spirale des Uhrwerks verlängert und dafür der Durchmesser der Federwelle verringert. Dadurch konnte die Gangreserve um 10 Stunden erhöht werden, so dass die Besitzer einer Cricket-Uhr künftig 52 Stunden Gangreserve zur Verfügung hat. Um die Qualität und Effizienz des Kundendienstes zu verbessern, änderte Vulcain außerdem das Futter der Ankerradbrücke, indem das bisherige kombinierte Futter durch eine KiF-Duofix-Stoßsicherung ersetzt wurde. Diese verbesserte Version der Kaliber-Ikone Cricket V-10 beweist den dynamischen und innovativen Willen der Uhrenmanufaktur Vulcain.

DIE UHRENMANUFAKTUR VULCAIN
Vulcain ist bekannt für ihre ikonischen Modelle und einzigartigen mechanischen Uhrwerke. Das Unternehmen nimmt in der Welt der Haute Horlogerie einen besonderen Platz ein. Vulcain stellt seit 1858 Ausnahmeuhren her -heute in Le Locle, der Wiege der Schweizer Uhrenindustrie- die den Ansprüchen ihrer Zeit entsprechen. Die Meisteruhrmacher der Manufaktur streben täglich danach, innovative, zukunftsorientierte Produkte zu erschaffen und gleichzeitig das reiche Erbe von Vulcain zu erkunden, um das Savoir-faire zu bewahren und den ursprünglichen Charakter des Hauses hervorzuheben.Neben dem legendären Weckerkaliber «Cricket», das heute, wie damals die ikonischen Modelle der Marke antreibt, setzte sich Vulcain mit mythischen Versionen durch, die mit der fabelhaften Geschichte des Hauses verknüpft sind. Rund um diese beiden Pfeiler baut die Manufaktur ihren vorbildlichen Ruf weiter aus. «Die Stärke einer Marke hängt von der Wahrhaftigkeit ihrer Geschichte und der Glaubwürdigkeit ihrer Produkte ab», heißt es oft bei Vulcain. Dieses Credo ist seit Anbeginn das Leitmotiv der Manufaktur. Gestern, heute und morgen.
DIE ERSTE WECKER-ARMBANDUHR
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts versuchten die Uhrmacher, eine Wecker-Armbanduhr zu konstruieren. Dabei stellte sich jedoch das scheinbar unlösbare Problem, im begrenzten Raum einer Armbanduhr von üblichem Kaliber einen Weckmechanismus unterzubringen. Alle Versuche mit Glocken, einem Gestell mit akustischen Organen oder selbst einer Klaue, die auf das Handgelenk des Trägers einwirkte, brachten nur enttäuschende Ergebnisse. 1947 gelang es dann der Manufaktur Vulcain, die Schweizer Uhrenindustrie mit der ersten Wecker-Armbanduhr zu bereichern, die ebenso laut klingelt wie ein großformatiger Wecker und deren Schrillen dem durchdringenden Zirpen der Grille ähnelt, weshalb die Uhr den Namen «Cricket» erhielt.

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